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  • Systemneustart

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 05.06.2014 in Spielen

    Was unsere Gesellschaft mal brauchen könnte, haben wir in Minecraft schon mal gemacht.

    Minecraft-Welt Juni 2014
    Minecraft-Welt Juni 2014

    Es war lange still. Schockstrarre sozusagen. Wir hatten uns im Bunker eingerichtet und gelangweilt. Die Luft war raus. Die Jungs zogen zu LOL weiter. Der Server verwaiste. Vor zwei Wochen dann die Erinnerung des Providers an das Auslaufen der Mietzeit. Das wollte ich dann doch nicht. Also habe ich die 39 Euro für ein weiteres Jahr auf den Tisch gelegt.

    Tatsächlich stieß meine Information darüber am Abendbrottisch auf Interesse. Ich wollte weg von den super-neuesten Modpacks und wieder ganz einfach auf der Vanilla-Version spielen. Das stieß auf Zustimmung. Mit Unterstützung nahm ich die notwendigen Installationen am Server vor.

    Es gibt noch kein Konzept für die neue Ära. Ich stelle mir vor, mal etwas nomadisch unterwegs zu sein, neue Biome zu entdecken und zu schauen, wie ich mit möglichst wenig Ballast auskommen kann.

    Wir werden den Server auch offen für Gäste halten - Bei Interesse also IP anfragen und in die Whitelist eintragen lassen.

  • Überwachung greift weiter um sich

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 03.06.2014 in Überwachung · 5 Kommentare

    Die neuen Echtzeit-Überwachungspläne des BND in Bezug auf Twitter und Facebook bedeuten die Überwachung unserer Stammtische und unserer Kinderzimmer.

    Der Stammtisch, das private Wohnzimmer sind seit jeher Orte offener Sprache. Wo, wenn nicht dort, kann man mal über die Regierung herziehen, über doofe Nachbarn, das Finanzamt, schlechten Service in der Autowerkstatt usw. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen.
    Seit Freundeskreise (nicht zuletzt durch die gesellschaftlich geforderte Mobilität) immer weiter zersplittern und sich über den Globus verteilen, verlagern sich auch die Stammtischgespräche ins Netz. Mal schnell ein Link geteilt und sarkastisch kommentiert, Dort mal Bezug genommen auf ein beklopptes Politikerzitat - wir kennen das.

    Doch nicht nur Erwachsene sind „betroffen“. Unsere Kinder haben bei vollem Nachmittagskalender fast nur noch über Netzwerke die Chance, sich mit Klassenkameraden und Freunden über den Tag auszulassen. Wer nervt in der Klasse? welche Lehrerin war ungerecht? Welches Katzenvideo ist besonders süüüüüß. All diese Gespräche genießen – finden sie in der Wohnung statt – den Schutz besonderer Rechte.
    „Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz.“ – Europäischen Menschenrechtskonvention ERMK Art. 8 Abs. 1 (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung)
    Nutze ich das Netz soll dieser Schutz also entfallen? Online-Überwachung ist echte Überwachung!

    Die Überwachung richtet sich nicht gegen deutsche Bürger. Wie machen die das? Chatte ich also mit Freunden, die in London leben, in Oslo, Stockholm oder Dunedin dann weiß der BND, dass es sich dabei um Deutsche handelt und hört weg? Das glaubt doch keiner!

    Es glaubt doch auch keiner ernsthaft, das ein ernsthafter Terrorist, sich mit mit seinem Netzwerk über twitter oder Facebook verabredet. Die nehmen nichtmal verschlüsselte E-Mails würde ich sagen. Wäre ich in der Situation, ich würde auf Boten oder Brieftauben zurückgreifen und damit ist die Massenüberwachung normaler Leute in Bezug auf dieses Ziel nutzlos.

    Im Gegenteil: Da wo Amokläufe angekündigt wurden (siehe z.B. aktuell Santa Barbara, Mai 2014), wo sogar die Polizei informiert war, trägt das Wissen nicht zur Verhinderung solcher Straftaten bei.

    Wir reden hier nicht von der Stasi. Wir reden nicht davon, das Spitzel Informationen bewerten, gar noch ihren Menschenverstand einschalten. Wir reden von automatisierter Textanalyse, vermutlich verbunden mit dem Anlegen von Rankings. Wir reden von der Zusammenführung unterschiedlicher Profile. Die Bestellung „komischer“ Filme, der Kauf „abwegiger“ Bücher, die Zeichnung kritischer Petitionen führen heute zur Aufnahme in no-fly-Listen, ohne dass ich eine Kontrolle habe, ob ich auf der Liste stehe, warum ich dort draufgekommen bin oder wie ich dort wieder runterkommen kann. Ich erfahre es im besten Falle vor dem Abflug.

    Gerade im Hinblick auf unsere Kinder muss klar sein, das wir hier nicht diesem Gedanken von „Jugendsünden“ verfallen dürfen. Was ich (Jahrgang 1973) während der Wendezeiten gelesen, gehört, oder in der Schülerzeitungsredaktion gesagt habe wissen eventuell noch wenige direkt Beteiligte und die sicherlich nicht mit Bestimmtheit. Die gesamte pubertäre Konversation, alle bekloppten Videos, unbedachte Likes meiner Söhne werden aber deren Profil prägen. Weiß ich, wissen die, was in 20 Jahren Recht und Gesetz ist? Vielleicht ist das Tragen von Hipster-Hosenträgern dann verboten. Mein Sohn hat aber eventuell ein entsprechendes Profilfoto gepostet und gilt damit als systemfeindlicher Sympathisant – ohne Recht auf Vergessen. (Filmtipp: re:publica 2014 - Über die ethischen Grenzen von Big Data von Viktor Mayer-Schönberger)

    Ich bin nicht gegen die Verfolgung von Straftätern und die Suche nach Terroristen. Aber das muss auf einen Verdacht hin passieren, es muss einen Anlass geben, es muss eine Instanz (üblicherweise ein Gericht) solche Maßnahmen anordnen. Sollten sich Verdachtsmomente nicht als richtig herausstellen, müssen die Akten auch wieder verjähren, sie müssen ggf. vernichtet werden. Was im Moment passiert (jeder Geheimdienst nicht im eigenen Land aber immer bei den Anderen, um dann die Daten zu tauschen) ist massenhafte Überwachung ohne Anlass und ohne Verdacht. Beziehungsweise ist es die Überwachung jedes Einzelnen unter Generalverdacht, wobei jede Äußerung Anlass zu Repressionen sein kann.

    Ich beziehe mich auf die Artikel:

  • 10 Tipps für Macher

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.05.2014 in Selbermachen

    nett anzuschauen und dauert auch nicht so lang.

    Adam Savage's 10 Commandments of Making

    Adam Savage's 10 Commandments of Making

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    Bitte nicht von den angezeigten 43 Minuten abschrecken lassen. Im Prinzip geht es um die ersten ca. 10 Minuten. Danach kommen Fragen. Für ganz Faule hier die zehn Punkte auf deutsch:

    1. Mach einfach irgendwas, egal was
    2. Mach von Zeit zu Zeit irgendetwas, das Dein Leben verbessert (egal ob Toilettenpapierhalter oder Toaster)
    3. Lass Dich nicht von fehlenden Fähigkeiten aufhalten; fang einfach an mit dem worauf Du Lust hast.
    4. Such Dir immer ein Projekt, an dem zu neue Fähigkeiten lernen kannst.
    5. Frage. Frage nach Hilfe. Frage nach Anleitungen. Frage nach Feedback.
    6. Teile. Deine Ideen, Deine Kenntnisse, Deine Erfahrungen. Keine Geheimnisse!
    7. Entmutigung und Scheitern sind Teil eines jeden Projektes.
    8. Miß gründlich. Kenne Deine Toleranzen.
    9. Mach Sachen für andere Leute.
    10. (für die Metaller:) mehr Kühlflüssigkeit benutzen
  • Überwachen lernen

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.05.2014 in Überwachung

    Auf der re:publica 2014 war viel von Narration die Rede, also welche Geschichten wir erzählen müssen, um Überwachung greifbar zu machen. Andere sind da schon weiter.

    App: Airport Scanner

    App: Airport Scanner

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    Wir hatten Besuch. Freunde mit Kindern. Auf dem Smartphone eine App, die mich stutzig machte. Man kann also spielerisch mit dem Gepäckscanner Terroristen finden und bekommt dafür Punkte. Besser kann man doch Überwachungsmethoden nicht in den Köpfen etablieren. Dann ist natürlich das Kind auch am Flughafen ruhig, wenn die Kontrollen anstehen.

    Das Schlimme ist, dass mir wirklich dazu die Worte fehlen.

  • Familie

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.05.2014 in Kinder

    Es ist mal wieder kompliziert.

    Zur Zeit geht es um Beteiligung. Konkret, um die Beteiligung der Jungs am Familienleben. Nicht dem Familienleben, was Spaß macht, also zusammen essen, Filme gucken, Tischtennis spielen, solche Sachen eben. Nein, es geht um die Beteiligung an dem, was diese spaßigen Sachen erst ermöglicht – die doofen Sachen: einkaufen, kochen, abwaschen, Frühstücksbrote schmieren, Rasen mähen, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abnehmen – ihr versteht, was ich meine: Hausarbeit.

    Die kriegen alles gemacht. Bringen ab und zu mal die leeren Flaschen runter und gehen auf Anfrage mit einkaufen. Aber machen nichts von selbst.

    Beim Computerspielen werden echte Energien freigesetzt, da wird echt Aufwand getrieben. Weiterbildung (YouTube), Training, Wettkämpfe und so weiter. Seit der Lektüre von Jane McGonigal weiß ich, dass die Belohnungssysteme in Computerspielen gut funktionieren, transparent sind und berechenbar und deshalb auch einen Teil des Reizes der Spiele ausmachen.

    Welche Belohnung Möglichkeiten habe aber ich. Das Konzept Taschengeld hat bei uns nie so richtig gezündet. Die Jungs haben ja alles. Klamotten zahlen wir bei Bedarf, Geld für mal ein Eis zwischendurch bekommt jeder ebenfalls nach Bedarf und für größere Anschaffungen (mal eine neue Pro-Gamer-Maus) gibt es das Geburtstags-/Weihnachts-/Oster-/etc-Geld von Omas, Opas und so weiter. Also eine schlechte Stellschraube.

    Lob? Interessiert es wirklich jemanden dafür gelobt zu werden, dass man den Müll runtergebracht hat? Zumal wir die Jungs ja grundsätzlich trotzdem lieb haben auch wenn sie es nicht tun. Also auch wertlos und nicht zu vergleichen mit einem Diamant-Status bei LOL (wenn es sowas gibt).

    Muss es aber für diese ganz normalen Hausarbeiten wirklich Belohnung geben? Ist das nicht etwas, was einfach gemacht werden muss, wie Duschen oder Zähneputzen? Auch da erwartet man kein Lob dafür und es muss gemacht werden egal ob man Bock drauf hat oder nicht.

    Das heißt also letztendlich: Haushaltsplan schreiben und verdonnern? Da gibts doch bestimmt tolle WG-Organisations-Apps, wo die einzelnen Aufgaben tournusmässig verteilt werden können – das könnte den spielerischen Aspekt bringen und bringt die Erinnerungen auf die Geräte, die die Jungs sowieso ständig in der Hand haben.
    Vorerst ratlos.

  • I fixed it!

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 17.05.2014 in Mobilität, Selbermachen

    Nach einer Sonnenfolienmontage und einer Scheibenwischermotor-Reparatur waren die Befestigungen der Heckklappenverkleidung im Eimer.

    Heckklappe Volvo ohne Verkleidung, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Heckklappe Volvo ohne Verkleidung, Bild: Martin Kohlhaas

    Die jeweiligen Werkstätten haben sich natürlich bei Montage und Demontage keine wahnsinnige Mühe gegeben, so dass die Verkleidung nur noch am seidenen Faden hing und ständig abfiel. Zum Glück gibt es das Internet und da gibt es ja alles. Das Reparaturset für die Heckklappe.

    Das hgabe ich bestellt und konnte heute alles wieder gut befestigen.

  • Informationsverwaltung / Zettelkasten

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.05.2014 in Technik

  • Passwörter speichern

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.05.2014 in Technik

    mal was technisches - ein Podcast vom Datenkanal

    „Adobe, Kickstarter und Yahoo. Drei verschiedene Anbieter, drei gleiche Probleme. In der letzten Zeit wurde diese Seiten angegriffen und immer waren Passwörter im Spiel.“ Weiterlesen und -hören

  • Vegetarische Buletten

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.05.2014 in Essen & Trinken

    Die Jungs stehen drauf.

    (für vier Personen, reichlich)

    • 2 kleine Zwiebeln, gehackt
    • 200 g Hüttenkäse
    • 150 g Haferflocken (wir nehmen immer „feines Blatt“)
    • 50 g Cornflakes (eigentlich ungesüßte, wir nehmen aber immer Kellog’s seine)
    • 4 Eier
    • ordentlich Salz
    • Pfeffer
    • 1 TL Tomatenmark
    • 1 TL Senf
    • Kräuter nach Belieben

    alles gut vermengen und eine Stunde ruhen lassen, formen,
    in Butterschmalz langsam von beiden Seiten goldbraun braten

    Übrige Bouletten kann man auch kalt auf’s Brötchen essen.

    Bon appetit!

  • Respekt vor der Hardware abbauen

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.05.2014 in Selbermachen, Technik

    Moderne Oberflächen bedienen wir heute in der Regel ohne Anleitung – einfach anschalten und loslegen. Diese Unbekümmertheit kommt von der Grundansage „Du kannst überall klicken, es kann nichts kaputt gehen“. Bei Hardware ist das etwas anders, hier habe ich noch einen größeren Respekt.

    Steuergerät Fahrertür, Bild: Martin Kohlhaas
    Steuergerät Fahrertür, Bild: Martin Kohlhaas

    Mein aktuelles Problem: Unser Auto kommt in die Jahre (12) und hat eine Macke nach der anderen. Grundsätzlich heißt das: ab zur Werkstatt und zahlen. Letztens funktionierte der Fensterheber der Fahrertür nicht mehr und ich wollte mal sehen, ob ich da nicht selbst was machen kann. Logischerweise gab es auf die Fehlerbeschreibung im Netz einige Antworten (… die Ursache ist wohl meist Verschmutzung der Kontakte) sowie Hinweise auf die Herandgehensweise bei der Problembeseitigung.

    Tatsächlich ließ sich das Steuerteil recht einfach ausbauen und öffnen. Verschmutzung war gar kein Ausdruck (siehe Foto). Ich habe mal grob geputzt, alles wieder zusammen montiert und eingebaut. Das Fenster geht immer noch nicht. Ich werde den Vorgang noch einmal mit etwas professionelleren Reinigungsmitteln wiederholen und hoffen das ich den Austausch (ca. 110 Euro + Arbeitskosten) sparen kann.

  • Grand Budapest Hotel

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 31.03.2014 in Kino, Studium

    Die Bilder des Filmes kamen mit irgendwie vertraut vor. Bei der Recherche zu den Drehorten des Films war es dann klar: ich hatte das „Hotel“ 1998 bereits einmal im 3D-Studio gebaut.

    „Kaufhaus der Oberlausitz“ in Görlitz, Bild: unbekannt + 4 Bilder
    „Kaufhaus der Oberlausitz“ in Görlitz, Bild: unbekannt

    Es gab damals in der igroup die Projektidee für eine virtuelle Shopping Mall als Alternative zu diesen ganzen frisch entstehenden eCommerce-Websites. Dazu wurde eine passende Kulisse gebraucht. Bei Recherchen im Netz nach kultigen Kauf-Tempeln stieß ich auf den Jugendstilbau in Görlitz.

    Der zentrale Saal – welcher auch in Wes Andersons Film „Grand Budapest Hotel“ eine Hauptrolle spielt – wurde dann auf Basis des einen Fotos nachempfunden. Damals noch eine zeitaufwändige Geschichte mit dem Ergebnis mickriger Renderings.

    Links:

  • Ich mag diesen Text …

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 25.03.2014 in Politik, Technik, Überwachung

    Deutscher Bundestag, Drucksache 18/747, 10.03.2014, Kleine Anfrage „Inhaltefilterung bei Arbeitsplatzrechnern in Bundeseinrichtungen“

    Ich könnte den immer wieder lesen und wünsche mir den als Hörbuch. Hier lang (PDF).

  • Träumen darf man ja noch

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.01.2014 in Musik

    Freundeskreis: „Nebelschwadenbilder“ – Esperanto (1999)

    Stell Dir vor es gibt kein Asyl weil kein Grund zu flieh’n
    Du siehst CNN und sie berichten Mumia's free
    Hast kein Stress mit den Bullen weil Du Dein’ Buddah liebst
    Und in Yugo ist SchlussŸ mit dem Bruderkrieg.

    Stell dir vor, Du kannst deutsch und trotzdem Türke sein
    Die Gleichstellung der Frau’n gibt’s in Wirklichkeit.
    Die Bahn fährt immer und umsomst Du brauchst kein Führerschein,
    Hast’n Job der dich erfüllt und noch genügend Zeit.

    Stell dir vor AKW’s wären lahmgelegt
    Bist an der Adria, siehst Fische wenn du baden gehst.
    Die alten Herrn im Bundestag wären abgesägt
    Die Menschen verbrüdern sich und Esperanto lebt.

    Stell dir vor der Papst wird schwanger und treibt ab
    Du gibst ein Interview und sie schreiben was was du sagst
    Du sagst den Leuten was du denkst sie sind nicht eingeschnappt
    Bayern steigt ab und Kickers holt die Meisterschaft.

    Stell dir vor im Plattenbiz gings nicht um Profit
    In den Charts ist wenig Plastik dafür viel Musik
    Nur der coolste Rapsound beschallt die Republik
    Kids kaufen Alben auf Vinyl statt auf Compact Disc.

    Max Herre: „So lang“ – Hallo Welt (2013)

    Wir leben in 'ner Dystopie
    Wir alle woll’n hier raus, wenn wir nur wüssten, wie.
    Irren durchs Labyrinth, sagt, wo geht es hin?
    Es fühlt sich an wie 84 im Orwellschen Sinn.

    Und es führt kein Weg zurück in die Zukunft
    Dazu fehlt ’ne Dimension, Perspektive ohne Fluchtpunkt.
    Wir sind gefangen in ’ner Endlosschleife
    In Debatten die sich endlos gleichen.

    Und wir funktionieren bis wir uns verlieren
    Und meinen wir kompensieren das wenn wir konsumieren
    Jeder für sich, anonyme Workoholiker
    Liebe auf Viagra und fürs Fieber Antibiotika

    Alle ratlos, alles drahtlos
    Alles uniform, Identitäten mit ’nem Barcode
    Augen zu und durch, Leben ist’n Drahtseilakt
    Bis der liebe Gott das Drahtseil kappt

  • Minecraft scheint abgelöst

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.12.2013 in Kinder, Spielen

    ein kurzer Status aus dem „Kinderzimmer“

    … der Trend der letzten Wochen heißt LoL. Schön, dass die Zeit heute darüber schreibt, dann kann man es auch den Großeltern erklären.

  • Zum zweiten Mal dieses Jahr

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.10.2013 in Musik

    ausverkauft, vorne, Mitte, Spitzenstimmung

    Shiverman@Fat Freddy's Drop (Oktober 2013, Berlin - Columbiahalle)

    Shiverman@Fat Freddy's Drop (Oktober 2013, Berlin - Columbiahalle)

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    Quelle auf externer Website: https://www.youtube-nocookie.com/embed/NzhgRkxE334

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