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  • Locker vom Hocker

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.05.2018 in Produktdesign, Selbermachen, Wohnen · 1 Kommentar

    Ich habe mich am Nachbau eines Hocker-Klassikers versucht - und es hat geklappt.

    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas

    Leider habe ich die ersten Schritte nicht fotografiert. Schäbige Restbrettchen aus dem Keller wurden auf Dicke gehobelt (von Hand) dann zusammengefügt (Flachdübel mit Maschine) und dann komplett mit Hand-Werkzeug fertig bearbeitet.

    Beim Original handelt es sich übrigens um den „Ulmer Hocker“ (Wikipedia).

  • Audiomöbel

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.02.2018 in Musik, Selbermachen, Wohnen

    Endlich Ersatz für das Flightcase im Wohnzimmer

    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas + 23 Bilder
    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas

    Anbei ein paar Fotos aus der Werkstatt. Das Material kam von interior-nordwand.de aus Erfurt. Das ist noch nicht der Endstand es fehlen noch eine Schublade für den Kleinkram sowie die Abdeckungen über den Kabeln. Mal sehen, wann wiedermal Zeit für die Werkstatt ist.

  • Plattenkiste

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 05.02.2018 in Selbermachen

    Testwerkstück mit neuem Werkzeug

    Plattenkiste selber bauen - mitten in der Verbindungsarbeit mit neuer Maschine, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Plattenkiste selber bauen - mitten in der Verbindungsarbeit mit neuer Maschine, Bild: Martin Kohlhaas

    Neue Projekte werfen ihre Schatten voraus. Ich plane den Bau eines neuen Tisches für die Plattenspieler und den Mixer. Im Gegensatz zu früheren Projekten dieser Art (Hifi-Rack) möchte ich diemal noch mehr Präzision in die Umsetzung bringen und die Platten mit Flachdübeln verbinden. Die dafür neu angeschaffte DeWalt-Flachdübelfräse habe ich in einem kleinen Vorprojekt ausprobiert, um im Umgang damit für das „richtige“ Projekt sicher zu werden.

    Ziel war es, aus Resten aus dem Keller eine Kiste für Schallplatten zu fertigen, die später unter dem neuen Tisch Platz finden kann. Dabei konnte ich die meisten Verbindungsvarianten ausprobieren.

  • Werkzeuge und Geräte

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 21.01.2018 in Selbermachen, Technik

    Technische Daten zum merken

    Typenschild Kreissäge PK 255, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Typenschild Kreissäge PK 255, Bild: Martin Kohlhaas

    Kreissäge, Hobelmaschinen …

  • Hasenstall

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.10.2017 in Selbermachen

    Nach längerer Zeit (und dringenden Bitten der Restfamilie :) habe ich mal wieder Hammer und Säge in die Hand genommen und etwas gebaut.

    Hasenstall - Anpassung der Rahmenkonstruktion, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Hasenstall - Anpassung der Rahmenkonstruktion, Bild: Martin Kohlhaas

  • Gig log

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.03.2017 in Musik

    Waltersleben, 13.05.2017

    Waltersleben, 13.5.2017
    Waltersleben, 13.5.2017

    Für einen 50. Geburtstag. ca. 19:00 Uhr Aufbau, 1:30 Uhr Abbau.

  • Gig log

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.03.2017 in Musik

    Weimar, 11.03.2017

    Aufbau 11.03.2017
    Aufbau 11.03.2017

    Für einen 50. Geburtstag. 18:00 Uhr Aufbau, 3:00 Uhr Abbau.

  • Gig log

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 06.02.2017 in Musik

    Weimar 4.2.17

    Setup zur Party am 4.2.17 + 1 Bild
    Setup zur Party am 4.2.17
  • „Gut aufgelegt“ - alte Leidenschaft neu entdeckt

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 21.10.2016 in Musik

    Nach gefühlten 20 Jahren habe ich wieder öffentlich die Plattenteller gedreht.

    Das kleine Setup noch mit dem alten Gemini-Mixer, der mich seit ca. 1994/95 gut begleitet hat., Bild: Martin Kohlhaas + 9 Bilder
    Das kleine Setup noch mit dem alten Gemini-Mixer, der mich seit ca. 1994/95 gut begleitet hat., Bild: Martin Kohlhaas

    Ein spontan verabredeter Abend im e-Werk und der musikalische Rahmen bei der Geburtstagsfeier meines Onkels haben viel Spaß gemacht und für einige Verbesserungen im Equipment gesorgt. Mal sehen, was folgt.

    Anbei ein paar Impressionen.

  • Was ich letztes Jahr auf YouTube gelernt habe

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 23.11.2015 in Selbermachen

    über woodworking

    Lagerregal für kleinere Holzplatten und -reste (Holzprojekte Oktober/November 2015), Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Lagerregal für kleinere Holzplatten und -reste (Holzprojekte Oktober/November 2015), Bild: Martin Kohlhaas

    Wir haben unser Live-Fernsehprogramm schon länger abgeschafft. Die Mediatheken bieten die gewünschten Sendungen ja auch. Leider nicht immer dann, wann mal will (Tatort am Nachmittag schauen) aber das ist eine andere Geschichte.

    YouTube bietet Kurzfilme für zwischendurch. In der ersten Zeit war ich - motiviert durch K1+2 - noch viel auf den Let’s-Play-Kanälen unterwegs und habe mich in Minecraft-Konstruktionstechniken weitergebildet.

    Mit der Zeit habe ich dann aber eigene Interessen entwickelt und mich zum Beispiel über frühe Konzerte von Kraftwerk oder den „Post Apocalyptic Inventor“ gefreut.

    Zum Dauerthema wurden aber Videos über Holzbearbeitung, die – wenn man einmal angefangen hat danach zu suchen – etwa so häufig im Netz vorzukommen scheinen, wie Katzenvideos.

    Dabei habe ich gelernt, dass es für den Wookworker vor allem Projekte rund um die eigene Werkstatt gibt: neue Holzlager, bessere Maschinenhalterungen, Staubsauger, Kisten, Kästen, Regale – alles sehr praktische Sachen und auch hochprofessionell ausgeführt. Das ist spannend anzusehen aber hat mit dem, wie ich bisher meine Werkstatt nutzte, nichts zu tun. Da gab es immer ganz konkrete Aufträge (Hütte für die Kinder, Küchenregal, usw.) Durch YouTube habe ich tischlern als Selbstzweck kennengelernt. Aber nicht nur das: natürlich nimmt man nebenbei auch wichtige Botschaften mit. „Only a clean shop is a save shop“ – also nur eine saubere Werkstatt ist eine sichere Werkstatt – kann man sich durchaus an die Werkstattwand pinseln.

    All die Stunden Video gucken regten mich natürlich zum Nachmachen an. Die – so habe ich das neu gelernt – wichtigsten Projekte für den professionellen Woodworker sind:

    1. ein ordentliches Lager für Holzplatten-Ware
    2. noch ein ordentliches Lager für weiteres Lager-Holz

    dann kommt erstmal eine Weile nichts … bis zum Endgegner: der selbstgebauten Werkbank.

    An Projekt 1 und 2 habe ich mich bereits erfolgreich versucht und radikal Ordnung im Keller geschaffen. Die Werkbank hebe ich mir wohl noch ein paar Jahre auf.

    Was mir bei all dem noch in den Sinn kam (jetzt kommt die Moral von der Geschichte): Auf YouTube gibt es unglaublich viel praktisches Wissen wie Reparaturanleitungen für fast alle Lebenslagen. Aber wenn wir die dann mal wirklich brauchen (also post-apokalyptisch gesehen), dann vermute ich, werden wir da sitzen, kein Netz (Strom- und Daten) haben und uns wird dieses ganze Wissen nichts nützen. Insofern können wir jetzt nur

    1. basteln und ausprobieren so lange es geht, um das praktische Wissen selbst zu verinnerlichen und
    2. uns mit Leuten vernetzen, die sich mit Strom, Metall, Holz usw. auskennen, damit wir im Ernstfall in dieser Runde auf das reale Netzwerk zurückgreifen können.

    Und noch eine kleine Moral: natürlich sind die Werkstattprojekte nicht sinnlos. Letztendlich sind genau das ja die Übungen, die man braucht um alle die Fehler zu machen, die dann beim richtigen Projekt für die Wohnung nicht mehr passieren sollen.

  • Verleih-App hat nicht funktioniert

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 24.02.2015

    Linktipp: http://whyownit.com/blog/we-failed-warum-die-verleih-app-why-own-it-nicht-funktioniert-hat über eine Geschäftsidee aus dem Bereich der „sharing economy“ und die Gründe des Scheiterns.

    Als ich letztes Jahr eine Kühlbox fremd verborgte bekam ich sie danach mit gebrochenem Griff wieder zurück. Es gab kein wirkliches Sorry. Ich hab jetzt die kaputte Box. Teilen ist gut und ich denke auch, dass wir dahin kommen müssen aber die richtigen Verantwortungsstrukturen sind noch nicht entwickelt.

  • Klavier-Umbau

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.02.2015 in Musik, Recycling, Selbermachen

    Der Klavierstimmer war da. Statt dem Klavier eine bessere Stimmung zu verleihen, brachte er unsere Stimmung mit der Nachricht in den Keller, dass u.a. aufgrund von Rissen im Resonanzboden eine richtige Stimmung unmöglich und eine Reparatur sehr teuer sei.

    Klavier-Upcycling 2015, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Klavier-Upcycling 2015, Bild: Martin Kohlhaas

    Das Ende der Diskussion brachte die Entscheidung für eine Verschrottung. Daraus entwickelte sich die Idee für eine Umnutzung zum Schreibtisch, was wir dann als Wochenend-Projekt (ein paar mehr Tage waren es dann doch) auch umgesetzt haben.

    Die Vorgeschichte zum Schluss: Kind 1 haben wir im Vorschulalter zum Klavierunterricht geschickt. Das Gerät zum üben dafür haben wir von meinen Eltern bekommen - ein schon in die Jahre gekommener Kasten, der noch viele Jahre früher vom Dorf aus einer Scheune „gerettet“ worden war. Der Klavierunterricht wurde nach fünf Jahren lustlos von Kind 1 abgebrochen. Das Klavier zog zwischenzeitlich in die neue Wohnung mit um, wurde nur selten geklimpert und stimmte auch nicht mehr. Kind 1 - mittlerweile musikalisch intensiv auf dem Saxophon unterwegs - will nun wieder Klavier üben. Dafür sollte das alte Stück wieder gestimmt werden.

  • Pro Art @ Zwiebelmarkt 2014

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 13.11.2014 in Kinder, Musik

    Man beachte den jungen Mann ganz rechts am Sax.

    Pro Art Ilmenau - Every Day I Have The Blues - Zwiebelmarkt Weimar 2014

    Pro Art Ilmenau - Every Day I Have The Blues - Zwiebelmarkt Weimar 2014

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    Quelle auf externer Website: https://www.youtube-nocookie.com/embed/0rjK7vNsawk

    Weitere Videos im Kanal von Lufimusic.

  • Geschirrspüler - Ende der Geschichte

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 29.10.2014

    Ich will Euch den Rest nicht vorenthalten.

    Der alte Spüler auf dem Weg zum Werkstoffhof, Bild: Martin Kohlhaas + 1 Bild
    Der alte Spüler auf dem Weg zum Werkstoffhof, Bild: Martin Kohlhaas

    Wir haben kapituliert. Der alte Spüler ist mittlerweile auf dem Wertstoffhof, der Neue ist erfolgreich installiert. Ich habe tatsächlich das Gerät nochmal demontiert und anhand der Universalanleitung versucht, einen Elektronikfehler zu identifizieren. Ich habe schon früher angemerkt, dass ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert bin, woraufhin ich auch hier nicht weiterkam. Nach Wochen Hand-Abwasch, der an manchen Tagen auch seinen Reiz hat, waren wir der weiteren Exeprimente überdrüssig und suchten nach einem Nachfolger.

    An dieser Stelle kann ich gut auf den Beitrag zum Thema Vertrauen verweisen. Auf welcher Grundlage (Werbebotschaften?) soll man sich denn nun für ein Gerät (Investitionsrahmen 600 bis 1200 Euro) entscheiden? Wir waren in mehreren Läden und haben und Geräte vor Ort angeschaut.

    Ich mache es kurz: schlussendlich ist der Spüler ein Miele geworden. Der Preis lag ca. 300 Euro über dem auch in der engeren Wahl stehenden SIEMENS-Spüler. Die Entscheidung fiel dann zum einen gegen die Marke, die uns gerade verlassen hatte und zum anderen für die Marke, von der wir bereits eine gut laufende Waschmaschine im Keller haben und die uns aus dem Augenwinkel immer mal wieder mit positiven Berichten auffällt (siehe z.B: „Paarlauf“ - Ausgabe 02/2006 - Schwerpunkt Leadership)

    Ende gut - alles gut? Fortsetzung folgt bestimmt.

  • Wir müssen das Vertrauen verlernen

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 09.08.2014 in Kinder, Technik, Überwachung · 4 Kommentare

    Die Annahme, dass Software gut ist und man sie immer folgenlos installieren kann, ist falsch.

    Zwei Anekdoten aus dem Urlaub: Kind 1 versucht seit Tagen seine Musikbibliothek aufzuräumen, Alben zu sortieren usw. (ein Vorhaben, welches ich schon seit längerem Aufgegeben habe) - doch iTunes ist zickig. Benennt man die Dateien auf der Platte um und hat sie dort alle schön geordnet und zieht sie dann wieder ins itunes, dann wird alles wieder geändert (man muss eben wissen um die Hintergründe von id3-Tags vs. Dateinamen und die Konsequenzen, wenn man itunes seine Bibliothek selbst verwalten lässt). Das Vertrauen, das die Software schon im Sinne des Anwenders arbeitet ist eben falsch, da man nicht weiß, was die Entwickler für Anwendungsfälle im Sinn hatten und ob diese mit den eigenen Anwendungsfällen übereinstimmen.

    Anekdote zwei von Kind 2: Es gibt einen Game-Boy-Emulator für iOS, mit dem man Pokemon und Mario Kart und die anderen Klassiker auf dem iPod spielen kann. Die Software gibt es nicht über den offiziellen App-Store, sondern wird über eine Website runtergeladen. Um sie zum Laufen zu bringen, muss man sein Systemdatum zurücksetzen auf irgendwas vor 2012. Daraufhin gehen dann bestimmte Websites nicht mehr (alle mit https-Zertifikaten) und alle Dienste, die an die Apple-ID gekoppelt sind. Auch hier wieder Frust, ewige Fehlersuche (man denkt ja nicht an das Datum) und das Grundproblem, das man auf die Richtigkeit der Anweisungen für die Installation vertraut.

    Jetzt ist es einfach, sich über die Kinder lustig zu machen, doch wie oft hat man selbst schon mal eben schnell eine App installiert, ein kleines Spiel weil es auf twitter jemand gepostet hat – immer ohne die Folgen zu kennen – wir vertrauen einfach darauf, das schon alles gut ist.

    In Zeiten der Totalüberwachung müssen wir aber diesen vertrauensseligen Umgang mit Software ändern. Wir müssen leider grundsätzlich davon ausgehen, dass es eben nicht gut ist, dass wir uns Spähsoftware auf das Gerät laden, dass jedes neue Programm mindestens ein neues Sicherheitsrisiko darstellt.

    Was ist also zu tun?

    • Wir müssen von „EarlyAdoptern“ zu „DoubleCheckern“ werden. Vor der Installation von irgendwas also in die Foren gehen und gucken, ob es dort schon Berichte gibt. Wenn nicht, dann ist es eben zu früh für eine Installation.
    • Wir müssen die Hypes aussitzen lernen, einfach mal ignorieren, was alle toll finden und abwarten. Wir brauchen nicht alles sofort und überall.
    • Wir müssen wieder trennen lernen zwischen tatsächlichen Bedürfnissen an wichtigen, notwendigen Werkzeugen und schneller Triebbefriedigung durch App-Happen.

    Vielleicht ist das Werkzeug-Bild gar nicht so schlecht. Wie in der Werkstatt müssen wir unseren Werkzeugkasten immer mal wieder aufräumen. Was bleibt sind Hammer, Säge, Zange und Zollstock. Auf den bunten Plastekram aus der Krabbelkiste des Baumarktes haben wir als Heimwerker mit Erfahrung ja auch verzichten gelernt.

    Ich glaube, dass dieses Misstrauen gegenüber Software notwendig ist. Ich frage mich, ob es notwendig ist, dieses auf weitere Teile von „Technik“ auszudehnen. Und ich frage mich, was das für Auswirkungen auf das Vertrauen zu Menschen hat.

in anderen Netzen …