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  • Wohnungen #3

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 18.01.2023 in Wohnen

    eine kleine Serie über ehemalige Wohnungen

    Küche in der WG Breitscheidt-Straße 29, 1994/1995, Bild: Martin Kohlhaas + 5 Bilder
    Küche in der WG Breitscheidt-Straße 29, 1994/1995, Bild: Martin Kohlhaas

    Vom 1. September 1994 bis 31. Mai 1995 wohnte ich in einer Vierer-WG in der Rudolph-Breitscheidt-Straße 29. Es handelte sich um die Dachwohnung. Aus heutiger Sicht ist es schon krass zu sehen, welche Bruchbuden damals vermietet wurden – wobei das heute (für WGs) wieder nicht viel anders aussieht. Eine Etage tiefer gab es noch eine WG – alle Acht studierten an der Fakultät Gestaltung. Kreatives Chaos war an der Tagesordnung.

    Die Adresse hatte zwei große Vorteile: direkte Nähe zur Uni und eine Telefonzelle an der Kreuzung Ecke Berkaer Straße direkt vorm Haus.

    Außenaufnahmen des Hauses aus der Zeit habe ich nicht gefunden ebensowenig Ausblicke aus dem Fenster, aber die waren auch nicht wirklich spektakulär.

  • Wohnungen #2

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 16.01.2023 in Wohnen

    eine kleine Serie über ehemalige Wohnungen

    Wohnung in Erfurt 1992/93, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Wohnung in Erfurt 1992/93, Bild: Martin Kohlhaas

    Mit dem Ende des zweiten Semesters Raumplanung an der HAB endete auch der erste Teil meines Studiums und ich musste zum Zivildienst. Damit endete auch die Zeit im „Jakob“.

    Nächste Etappe war eine Wohnung in Erfurt in der Georgsgasse. Die genauen Anfangs- und Enddaten muss ich nochmal genauer nachforschen. Jedenfalls handelte es sich um eine verlassene Wohnung über einem Plattenladen, die ohne Mietvertrag bewohnt wurde. Die Einrichtung ware größtenteils zusammengesammelt oder selbst gebaut.

    In dieser Zeit habe ich wohl auch viel an meiner Mappe für die Bewerbung zum Architekturstudium (so dachte ich damals) gearbeitet. Den Bildern ist anzusehen, dass ich da nicht alleine gewohnt habe - jedenfalls hatten wir es ganz gemütlich.

  • Wohnungen #1

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 13.01.2023 in Wohnen

    eine kleine Serie über ehemalige Wohnungen

    Zimmer im Wohnheim Am Jakobsplan WS 1991/92 und SS 1992, Bild: Martin Kohlhaas + 6 Bilder
    Zimmer im Wohnheim Am Jakobsplan WS 1991/92 und SS 1992, Bild: Martin Kohlhaas

    Meine erste Wohnung nach dem Auszug zu Hause war ein Wohnheimzimmer im Studentenwohnheim Am Jakobsplan in Weimar. Das Zimmer hatte die Nummer 11221 und ging „hach hinten raus“ - also mein Blick über das Goethe-Schiller-Archiv auf den Webicht.

    Wir waren im Zimmer zu dritt, wobei die anderen beiden oft nicht da waren.Das blaue Rennrad gibt es heute immer noch. Die Plattensammlung ist etwas gewachsen. Insgesamt würde ich sagen, sieht es heute meist etwas ordentlicher aus :)

    Der Mietvertrag lief von 1. Oktober 10091 bis 31. Juli 1992.

  • Renovierung macht Geschichte sichtbar

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 07.11.2022 in Wohnen · 1 Kommentar

    Einblicke in die Bauzeit unseres Hauses

    Fundstück: Teil der Weimarischen Landeszeitung vom 22. Juli 1904, Bild: Martin Kohlhaas + 2 Bilder
    Fundstück: Teil der Weimarischen Landeszeitung vom 22. Juli 1904, Bild: Martin Kohlhaas

     Im Rahmen der Renovierung eines zimmers haben wir die alten Fußbodendielen entfernt, um einen neuen Fußboden zu verlegen. In der Schüttung zwischen Den Deckenbalken haben wir zerknüllte Zeitungsfragmwente von 1904 gefunden. Teilweise waren diese nicht mehr lesbar, in einigen Fällen aber durchaus noch auseinanderzufalten und mit spannendem Inhalte. Mit etwas Ruhe versuche ich, auch die anderen Zeile demnächst mal noch zu fotografieren und den einen oder anderen Artikel abzutippen.

  • „Müll“

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.05.2019 in Bioladen, Recycling, Wohnen · 1 Kommentar

    Aus den Augen – aus dem Sinn. Morgen ist wieder Montag und wie alle 14 Tage wird der „Müll“ abgeholt.

    Inhalt von 14 Tagen, Bild: Martin Kohlhaas
    Inhalt von 14 Tagen, Bild: Martin Kohlhaas

    Eines der wichtigsten Prinzipien unserer Gesellschaft scheint ja das zu sein, dass man unangenehme Sachen möglichst nicht sehen soll. So wirft man die Verpackungen in die schicke Tonne und fast wie von Zauberhand verschwindet der Inhalt alle 14 Tage. Wo er dann landet kann man z.B. in der Süddeutschen Zeitung nachlesen „Deutscher Plastikmüll verschmutzt Malaisia“. Wir müssen weg vom Müll, vor allem vom Plastik. Wir müssen schauen, dass wir die Tonne gar nicht erst füllen. Wir müssen uns bewusst machen, was wir da eigentlich so einkaufen, entpacken und wegwerfen.

    Aus diesem Grunde habe ich heute den Beutel mal nicht in die Tonne sondern in den Keller geleert und sortiert, um zu schauen, welche Packungen sich da finden und in Zukunft vermeiden lassen.

    Das rohe Ergebnis:

    1 Kaffee
    1 Müsli
    1 Tee
    2 Mozzarella
    1 Puddingpulver
    X Tempo-Packungen
    X Medikamente
    3 Butter
    2 Pasta
    1 Zucker
    2 Aprikosen
    2 Walnüsse
    X Deckel von Gläsern
    1 Frühstücksbrei
    1 Schokolade
    1 Mon Chérie
    1 Duschbad
    1 Geschirrspülmittel
    1 Dose Werbegeschenk
    1 Schlagsahne
    und Diverse Tüten, Käsepapiere, Kleinkram

    Und hier nochmal mit Kommentar:

    1 Kaffee
    Aufgabe: Quelle finden, wo man sich die Bohnen in ein eigenes Gefäß abfüllen lassen kann. Immerhin kommen von diesen Packungen sehr regelmäßig welche ins Haus.

    1 Müsli
    1 Tee
    2 Mozzarella
    1 Puddingpulver
    X Tempo-Packungen
    Es gibt weniger schlimme Papp-Boxen, die eventuell als Alternative besser wären. Es wurden bereits auch wieder die Altbestände der Stofftaschentücker wiederentdeckt.

    X Medikamente
    3 Butter
    2 Pasta
    Beim letzten Einkauf bereits umgestiegen auf 2kg-Packung. Besser wäre Selbstabfüllung im Laden? Regelmäßig werden die Nudeln auch selbst gemacht. Dann fallen für den Gries weniger Verpackungen an.

    1 Zucker
    2 Aprikosen
    2 Walnüsse
    X Deckel von Gläsern
    1 Frühstücksbrei
    1 Schokolade
    1 Mon Chérie
    kam als Geschenk ins Haus. Aufgabe: Eltern/Omas informieren, dass solche Geschenke nicht mehr gewünscht sind.

    1 Duschbad
    hier werden Reste aufgebraucht. Einfache Seifen haben sich bereits als gleichwertige Alternative für Haare, Duschen, Rasieren bewährt

    1 Geschirrspülmittel
    Experimente mit selbst gemischten Essenzen laufen noch

    1 Dose Werbegeschenk
    Aufgabe: lernen, nein zu sagen

    1 Schlagsahne
    von Gästen mitgebracht – in Zukunft Gästen wieder mitgeben?

    und Diverse Tüten, Käsepapiere, Kleinkram
    Aufgabe: schauen, ob man eigene Packung für Käse mitnehmen kann

    Für die nicht kommentierten Sachen: Forschungsreise nach Jena/Erfurt in die Unverpackt-Läden. Schauen, ob man dort bestimmte Produkte in größeren Mengen ohne Verpackung bekommen könnte (muss natürlich Zeit/Energie für Fahrt berücksichtigt werden). Besser wäre Unverpackt-Laden in Weimar.

    Fazit: Auch wenn man fast ausschließlich im Bioladen einkauft, kommt man um Kunststoffe nicht herum. Fortsetzung folgt.

  • Neues Bett für K2

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.07.2018 in Recycling, Selbermachen, Wohnen

    Aus einem Weihnachtsprojekt wurde ein Ferienprojekt

    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas + 8 Bilder
    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas

    Lange versprochen und geplant - und erst jetzt realisiert. Die erste Urlaubswoche wurde nun endlich für den Bettbau genutzt. Grundidee war es, möglichst viele der alten Terrassenbretter wiederzuverwenden. Letztendlich wurde es dann nur der Lattenrost. Dennoch - es hat Spaß gemacht - viel Handarbeit und ein schönes Ergebnis für wenig Geld.

  • Locker vom Hocker

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.05.2018 in Produktdesign, Selbermachen, Wohnen · 1 Kommentar

    Ich habe mich am Nachbau eines Hocker-Klassikers versucht - und es hat geklappt.

    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas

    Leider habe ich die ersten Schritte nicht fotografiert. Schäbige Restbrettchen aus dem Keller wurden auf Dicke gehobelt (von Hand) dann zusammengefügt (Flachdübel mit Maschine) und dann komplett mit Hand-Werkzeug fertig bearbeitet.

    Beim Original handelt es sich übrigens um den „Ulmer Hocker“ (Wikipedia).

  • Audiomöbel

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.02.2018 in Musik, Selbermachen, Wohnen

    Endlich Ersatz für das Flightcase im Wohnzimmer

    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas + 23 Bilder
    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas

    Anbei ein paar Fotos aus der Werkstatt. Das Material kam von interior-nordwand.de aus Erfurt. Das ist noch nicht der Endstand es fehlen noch eine Schublade für den Kleinkram sowie die Abdeckungen über den Kabeln. Mal sehen, wann wiedermal Zeit für die Werkstatt ist.

  • Hallo Bett

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.07.2014 in Wohnen

    Das neue Bett ist da …

    Neues Bettgestell, Bild: Martin Kohlhaas + 1 Bild
    Neues Bettgestell, Bild: Martin Kohlhaas

    Es ist superstabil. Es knarzt nicht. Es hält bestimmt 50 Jahr meint Kind 2. Es kommt aus dem Möbelwerk Weißensee (an dieser Stelle mal eine Produkempfehlung, falls mal jemand ein Vollholzbett mit eigenen Abmessungen, Holzarten und -farben sucht).

  • Gasverbrauch

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 21.07.2014 in Energie, Wohnen

    Mich erreichte eine Anfrage, ob ich mich denn beim Gasverbrauch verrechnet hätte. Leider nicht.

    Heizenergieverbrauch für unser Haus laut energiesparkonto.de, Bild: Bildschirmfoto
    Heizenergieverbrauch für unser Haus laut energiesparkonto.de, Bild: Bildschirmfoto

    Seit 2007 erfasse ich nun monatlich die Zählerstände von Strom-, Wasser und Gaszähler bei uns im Haus und stelle die Ergebnisse auf der Seite Unser Strom-, Gas- und Wasserverbrauch dar. 

    Der Gasverbrauch ist dabei die einzige Größe, die wir nicht wirklich beeinflussen können. Das Haus hat mit Büro- und Wohnetagen 225 Quadratmeter Fläche, recht hohe Räume und ist nicht gedämmt. Dementsprechend hoch ist der Verbrauch und sind die Kosten jedes Jahr.

    Die Heizungssteuerung regelt einen einzigen Kreislauf auf Basis eines Außentemperaturfühlers. Im Haus selbst bleibt uns als Regelung, das Zudrehen der Thermostate, wenn wir z.B. morgens die oberen Etagen verlassen uns ins Büro gehen. Übereinstimmend haben wir immer wieder die Aussagen erhalten, dass eine radikale Temperaturabsenkung in ungenutzten Zeiten (z.B. Wochenende im Büro, tagsüber in der Wohnung etc.) keinen Ersparniseffekt brint, da – das Haus als Gesamthülle betrachtet – die anderen Volumen entsprechend mehr verbrauchen würden und das wieder aufheizen von Kalt auf normal mehr verbrauchen würde als das gleichmäßig durchheizen.

    Aber das ist Theorie. Jetzt ist Sommer und bei 35 Grad scheinen solche Fragen eher zweitrangig. Aber die Kosten sind schon enorm jedes Jahr. Außerdem bin ich skeptisch, was o.g. Aussagen anbelangt. Es ist also ein guter Denkanstoß vor dem kommenden Winter mal ein paar Tests zu machen oder ggf. technisch etwas zu verändern.

    Blöderweise lassen sich die Winter nicht gut vergleichen (deshalb die Einführung der Monatsmittelkurve), so dass es nächstes Jahr ja auch einen wärmeren Winter geben könnte und damit die Werte generell sinken könnten.

    Das Bild zeigt die Auswertungskurve unseres Gasverbrauches, die das Portal energiesparkonto.de ausgibt, wo ich unsere Werte parallel erfasse. Dort bekommt man auch Vergleichszahlen, die – um die Anfrage zu beantworten – doch bestätigen, dass meine Werte nicht falsch sind. Zusätzlich hänge ich die Tabelle mit den Originaldaten, den Zählerständen zum selbst nachrechnen an.

  • Tschüss Bett!

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 02.07.2014 in Wohnen

    Es war schön mit Dir in den letzten 16 Jahren aber jetzt musst Du gehen.

    Das alte Bett muss raus, Bild: Martin Kohlhaas
    Das alte Bett muss raus, Bild: Martin Kohlhaas

    Am Ende bist Du etwas aus dem Leim gegangen, Deine Verbindungen wurden loser – der Gesamteindruck war nicht mehr der Beste. Heute wurdest Du von allen nützlichen Schrauben und Kleinteilen befreit und zum Wertstoffhof gebracht.

  • Mini-Wohnungen in großem Haus

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 17.09.2013 in Wohnen

    Nakagin Capsule Tower, Bild: Fassade  |  © Noritaka Minami
    Nakagin Capsule Tower, Bild: Fassade | © Noritaka Minami

    ZEIT-Online zeigt eine Bilderserie über den Nakagin Capsule Tower. Ich bin mir sicher, da gibt es Film-Referenzen, oder? Das fünfte Element, zum Beispiel? Bei der Schnell-Recherche ist mir immerhin folgender Trailer untergekommen.

  • Wohnmodelle / Arbeitsmodelle

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 25.08.2013 in Wohnen · 2 Kommentare

    Sporadische Linksammlung zu alternativen Wohnformen, WG-Modellen, etc.

  • Mini-Haus in Ungarn

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 14.08.2013 in Wohnen

    Das sieht nach einem perfekten Ferienhaus aus.

    Bilder im http://cre-art-blog.hu wo ich allerdings kein einziges Wort verstehe.

  • Mini-Haus von IKEA

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 13.08.2013 in Wohnen

    Diesmal eine Notunterkunft für Flüchtlinge, von IKEA für das UNHCR entworfen.

    Mehr Informationen im Artikel „A New Ingeniously Designed Shelter For Refugees--Made By Ikea“ bei FAST COMPANY.

in anderen Netzen …