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  • „Müll“

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.05.2019 in Bioladen, Recycling, Wohnen · 1 Kommentar

    Aus den Augen – aus dem Sinn. Morgen ist wieder Montag und wie alle 14 Tage wird der „Müll“ abgeholt.

    Inhalt von 14 Tagen, Bild: Martin Kohlhaas
    Inhalt von 14 Tagen, Bild: Martin Kohlhaas

    Eines der wichtigsten Prinzipien unserer Gesellschaft scheint ja das zu sein, dass man unangenehme Sachen möglichst nicht sehen soll. So wirft man die Verpackungen in die schicke Tonne und fast wie von Zauberhand verschwindet der Inhalt alle 14 Tage. Wo er dann landet kann man z.B. in der Süddeutschen Zeitung nachlesen „Deutscher Plastikmüll verschmutzt Malaisia“. Wir müssen weg vom Müll, vor allem vom Plastik. Wir müssen schauen, dass wir die Tonne gar nicht erst füllen. Wir müssen uns bewusst machen, was wir da eigentlich so einkaufen, entpacken und wegwerfen.

    Aus diesem Grunde habe ich heute den Beutel mal nicht in die Tonne sondern in den Keller geleert und sortiert, um zu schauen, welche Packungen sich da finden und in Zukunft vermeiden lassen.

    Das rohe Ergebnis:

    1 Kaffee
    1 Müsli
    1 Tee
    2 Mozzarella
    1 Puddingpulver
    X Tempo-Packungen
    X Medikamente
    3 Butter
    2 Pasta
    1 Zucker
    2 Aprikosen
    2 Walnüsse
    X Deckel von Gläsern
    1 Frühstücksbrei
    1 Schokolade
    1 Mon Chérie
    1 Duschbad
    1 Geschirrspülmittel
    1 Dose Werbegeschenk
    1 Schlagsahne
    und Diverse Tüten, Käsepapiere, Kleinkram

    Und hier nochmal mit Kommentar:

    1 Kaffee
    Aufgabe: Quelle finden, wo man sich die Bohnen in ein eigenes Gefäß abfüllen lassen kann. Immerhin kommen von diesen Packungen sehr regelmäßig welche ins Haus.

    1 Müsli
    1 Tee
    2 Mozzarella
    1 Puddingpulver
    X Tempo-Packungen
    Es gibt weniger schlimme Papp-Boxen, die eventuell als Alternative besser wären. Es wurden bereits auch wieder die Altbestände der Stofftaschentücker wiederentdeckt.

    X Medikamente
    3 Butter
    2 Pasta
    Beim letzten Einkauf bereits umgestiegen auf 2kg-Packung. Besser wäre Selbstabfüllung im Laden? Regelmäßig werden die Nudeln auch selbst gemacht. Dann fallen für den Gries weniger Verpackungen an.

    1 Zucker
    2 Aprikosen
    2 Walnüsse
    X Deckel von Gläsern
    1 Frühstücksbrei
    1 Schokolade
    1 Mon Chérie
    kam als Geschenk ins Haus. Aufgabe: Eltern/Omas informieren, dass solche Geschenke nicht mehr gewünscht sind.

    1 Duschbad
    hier werden Reste aufgebraucht. Einfache Seifen haben sich bereits als gleichwertige Alternative für Haare, Duschen, Rasieren bewährt

    1 Geschirrspülmittel
    Experimente mit selbst gemischten Essenzen laufen noch

    1 Dose Werbegeschenk
    Aufgabe: lernen, nein zu sagen

    1 Schlagsahne
    von Gästen mitgebracht – in Zukunft Gästen wieder mitgeben?

    und Diverse Tüten, Käsepapiere, Kleinkram
    Aufgabe: schauen, ob man eigene Packung für Käse mitnehmen kann

    Für die nicht kommentierten Sachen: Forschungsreise nach Jena/Erfurt in die Unverpackt-Läden. Schauen, ob man dort bestimmte Produkte in größeren Mengen ohne Verpackung bekommen könnte (muss natürlich Zeit/Energie für Fahrt berücksichtigt werden). Besser wäre Unverpackt-Laden in Weimar.

    Fazit: Auch wenn man fast ausschließlich im Bioladen einkauft, kommt man um Kunststoffe nicht herum. Fortsetzung folgt.

  • Neues Bett für K2

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.07.2018 in Recycling, Selbermachen, Wohnen

    Aus einem Weihnachtsprojekt wurde ein Ferienprojekt

    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas + 8 Bilder
    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas

    Lange versprochen und geplant - und erst jetzt realisiert. Die erste Urlaubswoche wurde nun endlich für den Bettbau genutzt. Grundidee war es, möglichst viele der alten Terrassenbretter wiederzuverwenden. Letztendlich wurde es dann nur der Lattenrost. Dennoch - es hat Spaß gemacht - viel Handarbeit und ein schönes Ergebnis für wenig Geld.

  • Locker vom Hocker

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.05.2018 in Produktdesign, Selbermachen, Wohnen · 1 Kommentar

    Ich habe mich am Nachbau eines Hocker-Klassikers versucht - und es hat geklappt.

    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas

    Leider habe ich die ersten Schritte nicht fotografiert. Schäbige Restbrettchen aus dem Keller wurden auf Dicke gehobelt (von Hand) dann zusammengefügt (Flachdübel mit Maschine) und dann komplett mit Hand-Werkzeug fertig bearbeitet.

    Beim Original handelt es sich übrigens um den „Ulmer Hocker“ (Wikipedia).

  • Audiomöbel

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.02.2018 in Musik, Selbermachen, Wohnen

    Endlich Ersatz für das Flightcase im Wohnzimmer

    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas + 23 Bilder
    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas

    Anbei ein paar Fotos aus der Werkstatt. Das Material kam von interior-nordwand.de aus Erfurt. Das ist noch nicht der Endstand es fehlen noch eine Schublade für den Kleinkram sowie die Abdeckungen über den Kabeln. Mal sehen, wann wiedermal Zeit für die Werkstatt ist.

  • Hallo Bett

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.07.2014 in Wohnen

    Das neue Bett ist da …

    Neues Bettgestell, Bild: Martin Kohlhaas + 1 Bild
    Neues Bettgestell, Bild: Martin Kohlhaas

    Es ist superstabil. Es knarzt nicht. Es hält bestimmt 50 Jahr meint Kind 2. Es kommt aus dem Möbelwerk Weißensee (an dieser Stelle mal eine Produkempfehlung, falls mal jemand ein Vollholzbett mit eigenen Abmessungen, Holzarten und -farben sucht).

  • Gasverbrauch

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 21.07.2014 in Energie, Wohnen

    Mich erreichte eine Anfrage, ob ich mich denn beim Gasverbrauch verrechnet hätte. Leider nicht.

    Heizenergieverbrauch für unser Haus laut energiesparkonto.de, Bild: Bildschirmfoto
    Heizenergieverbrauch für unser Haus laut energiesparkonto.de, Bild: Bildschirmfoto

    Seit 2007 erfasse ich nun monatlich die Zählerstände von Strom-, Wasser und Gaszähler bei uns im Haus und stelle die Ergebnisse auf der Seite Unser Strom-, Gas- und Wasserverbrauch dar. 

    Der Gasverbrauch ist dabei die einzige Größe, die wir nicht wirklich beeinflussen können. Das Haus hat mit Büro- und Wohnetagen 225 Quadratmeter Fläche, recht hohe Räume und ist nicht gedämmt. Dementsprechend hoch ist der Verbrauch und sind die Kosten jedes Jahr.

    Die Heizungssteuerung regelt einen einzigen Kreislauf auf Basis eines Außentemperaturfühlers. Im Haus selbst bleibt uns als Regelung, das Zudrehen der Thermostate, wenn wir z.B. morgens die oberen Etagen verlassen uns ins Büro gehen. Übereinstimmend haben wir immer wieder die Aussagen erhalten, dass eine radikale Temperaturabsenkung in ungenutzten Zeiten (z.B. Wochenende im Büro, tagsüber in der Wohnung etc.) keinen Ersparniseffekt brint, da – das Haus als Gesamthülle betrachtet – die anderen Volumen entsprechend mehr verbrauchen würden und das wieder aufheizen von Kalt auf normal mehr verbrauchen würde als das gleichmäßig durchheizen.

    Aber das ist Theorie. Jetzt ist Sommer und bei 35 Grad scheinen solche Fragen eher zweitrangig. Aber die Kosten sind schon enorm jedes Jahr. Außerdem bin ich skeptisch, was o.g. Aussagen anbelangt. Es ist also ein guter Denkanstoß vor dem kommenden Winter mal ein paar Tests zu machen oder ggf. technisch etwas zu verändern.

    Blöderweise lassen sich die Winter nicht gut vergleichen (deshalb die Einführung der Monatsmittelkurve), so dass es nächstes Jahr ja auch einen wärmeren Winter geben könnte und damit die Werte generell sinken könnten.

    Das Bild zeigt die Auswertungskurve unseres Gasverbrauches, die das Portal energiesparkonto.de ausgibt, wo ich unsere Werte parallel erfasse. Dort bekommt man auch Vergleichszahlen, die – um die Anfrage zu beantworten – doch bestätigen, dass meine Werte nicht falsch sind. Zusätzlich hänge ich die Tabelle mit den Originaldaten, den Zählerständen zum selbst nachrechnen an.

  • Tschüss Bett!

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 02.07.2014 in Wohnen

    Es war schön mit Dir in den letzten 16 Jahren aber jetzt musst Du gehen.

    Das alte Bett muss raus, Bild: Martin Kohlhaas
    Das alte Bett muss raus, Bild: Martin Kohlhaas

    Am Ende bist Du etwas aus dem Leim gegangen, Deine Verbindungen wurden loser – der Gesamteindruck war nicht mehr der Beste. Heute wurdest Du von allen nützlichen Schrauben und Kleinteilen befreit und zum Wertstoffhof gebracht.

  • Mini-Wohnungen in großem Haus

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 17.09.2013 in Wohnen

    Nakagin Capsule Tower, Bild: Fassade  |  © Noritaka Minami
    Nakagin Capsule Tower, Bild: Fassade | © Noritaka Minami

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    ZEIT-Online zeigt eine Bilderserie über den Nakagin Capsule Tower. Ich bin mir sicher, da gibt es Film-Referenzen, oder? Das fünfte Element, zum Beispiel? Bei der Schnell-Recherche ist mir immerhin folgender Trailer untergekommen.

  • Wohnmodelle / Arbeitsmodelle

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 25.08.2013 in Wohnen · 2 Kommentare

    Sporadische Linksammlung zu alternativen Wohnformen, WG-Modellen, etc.

  • Mini-Haus in Ungarn

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 14.08.2013 in Wohnen

    Das sieht nach einem perfekten Ferienhaus aus.

    Bilder im http://cre-art-blog.hu wo ich allerdings kein einziges Wort verstehe.

  • Mini-Haus von IKEA

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 13.08.2013 in Wohnen

    Diesmal eine Notunterkunft für Flüchtlinge, von IKEA für das UNHCR entworfen.

    Mehr Informationen im Artikel „A New Ingeniously Designed Shelter For Refugees--Made By Ikea“ bei FAST COMPANY.

  • Mini-Haus in Neuseeland

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 02.08.2013 in Wohnen

    Den House Truck konnten wir 2011 in Neuseeland in der Golden Bay besichtigen. Wir haben unweit davon in einem größeren Haus gewohnt.

    „House Truck“ im Golden Bay Hideaway, Bild: Martin Kohlhaas
    „House Truck“ im Golden Bay Hideaway, Bild: Martin Kohlhaas

    Mehr Fotos auch von Innen gibt es auf der Website http://goldenbayhideaway.co.nz/

  • Mini-Haus von Le Courbusier

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 02.08.2013 in Wohnen

    Unter dem Namen „Le Cabanon“ hat Le Courbusier 1952 ein Ferienhaus auf Basis des Modulors mit einer Größe von 3,66 auf 3,66 m und 2,26 m Höhe gebaut.

  • Mini-Haus von Renzo Piano

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 31.07.2013 in Wohnen

    Auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein gibt es das Mini-Haus „Diogene“ zu sehen und begehen.

    Im Vergleich zu dem Haus auf Rädern ist dieses natürlich in allen Details ganz schick, kommt dafür auf den ersten Blick aber nicht so gemütlich daher – müsste man mal im bewohnten Zustand mit dem ganzen Kleinkram sehen. Mehr zum Haus und den Hintergründen bei Vitra: http://www.vitra.com/de-de/magazine/details/diogene

  • Mini-Haus auf Rädern

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 02.07.2013 in Wohnen

    Ein minimalistisches Haus auf einem Anhänger-Fahrgestell aber mit allem Drum und Dran, was man eigentlich braucht.

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    Artikel über das Tiny Track House bei Motherboard, dort verlinkt von Science Friday, aber das Original ist hier: http://chrisandmalissa.com/

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