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  • Apfelernte 2019

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 05.08.2019 in Essen & Trinken, Selbermachen, Selbstversorgung · 1 Kommentar

    Nachdem wir in den letzten Tagen aus heruntergefallenen Äpfeln bereits mehrere Gläser Apfelmus eingekocht hatten, Apfelkuchen gebacken und Äpfel gedörrt war klar, dass wir uns dieses Jahr bei der Verarbeitung etwas anderes einfallen lassen müssen.

    Ein Teil der Apfelernte 2019, Bild: Martin Kohlhaas + 4 Bilder
    Ein Teil der Apfelernte 2019, Bild: Martin Kohlhaas

    Unser Apfelbaum hing so voll wie noch nie und seit etwa zwei Wochen fielen verstärkt Äpfel herunter. Der Plan war also, möglichst alle Äpfel am Wochenende abzunehmen und Saft zu pressen. Eine Presse bekommt man bei GRUENE LIGA ausgeliehen.

    Hier das Ergebnis: 45 kg Äpfel ergaben knapp 15 Liter Saft. Der reine Verarbeitungsaufwand (Presse montieren, vorbereiten, Äpfel durchleiern, Saft kochen, abfüllen, Presse demontieren/reinigen) hat uns zu dritt für drei Stunden beschäftigt. Dazu kamen ein Vormittag für das Pflücken sowie mehrere Stunden, um im Haus alles wieder sauber zu machen.

    Ab sofort werden wir jede Kiste Apfelsaft mit ganz anderer Wertschätzung aus dem Laden nach Hause tragen.

  • Neues Bett für K2

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 22.07.2018 in Recycling, Selbermachen, Wohnen

    Aus einem Weihnachtsprojekt wurde ein Ferienprojekt

    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas + 8 Bilder
    Terrassenbretter nach erstem Hobeln (Mai 2018), Bild: Martin Kohlhaas

    Lange versprochen und geplant - und erst jetzt realisiert. Die erste Urlaubswoche wurde nun endlich für den Bettbau genutzt. Grundidee war es, möglichst viele der alten Terrassenbretter wiederzuverwenden. Letztendlich wurde es dann nur der Lattenrost. Dennoch - es hat Spaß gemacht - viel Handarbeit und ein schönes Ergebnis für wenig Geld.

  • Locker vom Hocker

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.05.2018 in Produktdesign, Selbermachen, Wohnen · 1 Kommentar

    Ich habe mich am Nachbau eines Hocker-Klassikers versucht - und es hat geklappt.

    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas + 7 Bilder
    Hocker-Nachbau - ein Geduldsspiel, Bild: Martin Kohlhaas

    Leider habe ich die ersten Schritte nicht fotografiert. Schäbige Restbrettchen aus dem Keller wurden auf Dicke gehobelt (von Hand) dann zusammengefügt (Flachdübel mit Maschine) und dann komplett mit Hand-Werkzeug fertig bearbeitet.

    Beim Original handelt es sich übrigens um den „Ulmer Hocker“ (Wikipedia).

  • Audiomöbel

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.02.2018 in Musik, Selbermachen, Wohnen

    Endlich Ersatz für das Flightcase im Wohnzimmer

    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas + 23 Bilder
    Audiomöbel | Alle Zwingen sind weg, Bild: Martin Kohlhaas

    Anbei ein paar Fotos aus der Werkstatt. Das Material kam von interior-nordwand.de aus Erfurt. Das ist noch nicht der Endstand es fehlen noch eine Schublade für den Kleinkram sowie die Abdeckungen über den Kabeln. Mal sehen, wann wiedermal Zeit für die Werkstatt ist.

  • Plattenkiste

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 05.02.2018 in Selbermachen

    Testwerkstück mit neuem Werkzeug

    Plattenkiste selber bauen - mitten in der Verbindungsarbeit mit neuer Maschine, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Plattenkiste selber bauen - mitten in der Verbindungsarbeit mit neuer Maschine, Bild: Martin Kohlhaas

    Neue Projekte werfen ihre Schatten voraus. Ich plane den Bau eines neuen Tisches für die Plattenspieler und den Mixer. Im Gegensatz zu früheren Projekten dieser Art (Hifi-Rack) möchte ich diemal noch mehr Präzision in die Umsetzung bringen und die Platten mit Flachdübeln verbinden. Die dafür neu angeschaffte DeWalt-Flachdübelfräse habe ich in einem kleinen Vorprojekt ausprobiert, um im Umgang damit für das „richtige“ Projekt sicher zu werden.

    Ziel war es, aus Resten aus dem Keller eine Kiste für Schallplatten zu fertigen, die später unter dem neuen Tisch Platz finden kann. Dabei konnte ich die meisten Verbindungsvarianten ausprobieren.

  • Werkzeuge und Geräte

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 21.01.2018 in Selbermachen, Technik

    Technische Daten zum merken

    Typenschild Kreissäge PK 255, Bild: Martin Kohlhaas + 6 Bilder
    Typenschild Kreissäge PK 255, Bild: Martin Kohlhaas

    Kreissäge, Hobelmaschinem …

  • Hasenstall

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 01.10.2017 in Selbermachen

    Nach längerer Zeit (und dringenden Bitten der Restfamilie :) habe ich mal wieder Hammer und Säge in die Hand genommen und etwas gebaut.

    Hasenstall - Anpassung der Rahmenkonstruktion, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Hasenstall - Anpassung der Rahmenkonstruktion, Bild: Martin Kohlhaas

  • Was ich letztes Jahr auf YouTube gelernt habe

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 23.11.2015 in Selbermachen

    über woodworking

    Lagerregal für kleinere Holzplatten und -reste (Holzprojekte Oktober/November 2015), Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Lagerregal für kleinere Holzplatten und -reste (Holzprojekte Oktober/November 2015), Bild: Martin Kohlhaas

    Wir haben unser Live-Fernsehprogramm schon länger abgeschafft. Die Mediatheken bieten die gewünschten Sendungen ja auch. Leider nicht immer dann, wann mal will (Tatort am Nachmittag schauen) aber das ist eine andere Geschichte.

    YouTube bietet Kurzfilme für zwischendurch. In der ersten Zeit war ich - motiviert durch K1+2 - noch viel auf den Let’s-Play-Kanälen unterwegs und habe mich in Minecraft-Konstruktionstechniken weitergebildet.

    Mit der Zeit habe ich dann aber eigene Interessen entwickelt und mich zum Beispiel über frühe Konzerte von Kraftwerk oder den „Post Apocalyptic Inventor“ gefreut.

    Zum Dauerthema wurden aber Videos über Holzbearbeitung, die – wenn man einmal angefangen hat danach zu suchen – etwa so häufig im Netz vorzukommen scheinen, wie Katzenvideos.

    Dabei habe ich gelernt, dass es für den Wookworker vor allem Projekte rund um die eigene Werkstatt gibt: neue Holzlager, bessere Maschinenhalterungen, Staubsauger, Kisten, Kästen, Regale – alles sehr praktische Sachen und auch hochprofessionell ausgeführt. Das ist spannend anzusehen aber hat mit dem, wie ich bisher meine Werkstatt nutzte, nichts zu tun. Da gab es immer ganz konkrete Aufträge (Hütte für die Kinder, Küchenregal, usw.) Durch YouTube habe ich tischlern als Selbstzweck kennengelernt. Aber nicht nur das: natürlich nimmt man nebenbei auch wichtige Botschaften mit. „Only a clean shop is a save shop“ – also nur eine saubere Werkstatt ist eine sichere Werkstatt – kann man sich durchaus an die Werkstattwand pinseln.

    All die Stunden Video gucken regten mich natürlich zum Nachmachen an. Die – so habe ich das neu gelernt – wichtigsten Projekte für den professionellen Woodworker sind:

    1. ein ordentliches Lager für Holzplatten-Ware
    2. noch ein ordentliches Lager für weiteres Lager-Holz

    dann kommt erstmal eine Weile nichts … bis zum Endgegner: der selbstgebauten Werkbank.

    An Projekt 1 und 2 habe ich mich bereits erfolgreich versucht und radikal Ordnung im Keller geschaffen. Die Werkbank hebe ich mir wohl noch ein paar Jahre auf.

    Was mir bei all dem noch in den Sinn kam (jetzt kommt die Moral von der Geschichte): Auf YouTube gibt es unglaublich viel praktisches Wissen wie Reparaturanleitungen für fast alle Lebenslagen. Aber wenn wir die dann mal wirklich brauchen (also post-apokalyptisch gesehen), dann vermute ich, werden wir da sitzen, kein Netz (Strom- und Daten) haben und uns wird dieses ganze Wissen nichts nützen. Insofern können wir jetzt nur

    1. basteln und ausprobieren so lange es geht, um das praktische Wissen selbst zu verinnerlichen und
    2. uns mit Leuten vernetzen, die sich mit Strom, Metall, Holz usw. auskennen, damit wir im Ernstfall in dieser Runde auf das reale Netzwerk zurückgreifen können.

    Und noch eine kleine Moral: natürlich sind die Werkstattprojekte nicht sinnlos. Letztendlich sind genau das ja die Übungen, die man braucht um alle die Fehler zu machen, die dann beim richtigen Projekt für die Wohnung nicht mehr passieren sollen.

  • Klavier-Umbau

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.02.2015 in Musik, Recycling, Selbermachen

    Der Klavierstimmer war da. Statt dem Klavier eine bessere Stimmung zu verleihen, brachte er unsere Stimmung mit der Nachricht in den Keller, dass u.a. aufgrund von Rissen im Resonanzboden eine richtige Stimmung unmöglich und eine Reparatur sehr teuer sei.

    Klavier-Upcycling 2015, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Klavier-Upcycling 2015, Bild: Martin Kohlhaas

    Das Ende der Diskussion brachte die Entscheidung für eine Verschrottung. Daraus entwickelte sich die Idee für eine Umnutzung zum Schreibtisch, was wir dann als Wochenend-Projekt (ein paar mehr Tage waren es dann doch) auch umgesetzt haben.

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    Die Vorgeschichte zum Schluss: Kind 1 haben wir im Vorschulalter zum Klavierunterricht geschickt. Das Gerät zum üben dafür haben wir von meinen Eltern bekommen - ein schon in die Jahre gekommener Kasten, der noch viele Jahre früher vom Dorf aus einer Scheune „gerettet“ worden war. Der Klavierunterricht wurde nach fünf Jahren lustlos von Kind 1 abgebrochen. Das Klavier zog zwischenzeitlich in die neue Wohnung mit um, wurde nur selten geklimpert und stimmte auch nicht mehr. Kind 1 - mittlerweile musikalisch intensiv auf dem Saxophon unterwegs - will nun wieder Klavier üben. Dafür sollte das alte Stück wieder gestimmt werden.

  • Spüler-Reparatur, Teil 2

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 12.06.2014 in Produktdesign, Selbermachen · 4 Kommentare

    Stolz und um einige Erfahrungen reicher konnte ich heute den gereinigten Spüler wieder in Betrieb nehmen.

    Wärmetauscher nach der Reinigung, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Wärmetauscher nach der Reinigung, Bild: Martin Kohlhaas

    Es war Dreck, einfach nur Dreck. Das Video (siehe Teil 1) hat es vorgeführt. Durch Lebensmittelreste waren die Schläuche und wasserführenden Bahnen im Wärmetauscher zugesetzt. Es brauchte zwei Flaschen Zitronensäure und deutlich mehr als eine Viertelstunde, um den Dreck zu beseitigen. Wer regelmäßig den Duschabfluss reinigt kann sich vielleicht dieses begleitende Ekelgefühl – mit Abstrichen auch den Geruch – vorstellen. Ja, das kann ich euch nicht ersparen.

    Was man nach einer solchen Aktion besser versteht – viele Dinge die wir wegwerfen sind nicht kaputt, sie sind einfach nur dreckig. Oder mit anderen Worten: ungepflegt.

    Was ab jetzt im Umgang mit einem Spüler die Regel werden sollte:
    Geschirr vorspülen bzw. von Brötchenkrumen, Zwiebelresten usw. befreien und wirklich regelmäßig den Spülerreiniger durchlaufen lassen.

    Das ist der Teil den wir selbst tun können. Nachdem das Hochgefühl etwas abgeklungen ist und die Gedanken von der konkreten Großtat wieder etwas weiter schweifen können zeigt sich aber auch ein Teil, den die Industrie tun kann. Offenbar ist ein Geschirrspüler nach 10 Jahren noch grundsätzlich fit. Elektronik, Mechanik sind in Ordnung und die Kunststoffe, Schwimmer, Kontakte machen allesamt einen sehr guten Eindruck. Allein der menschliche Faktor in Form von Dreck bringt das Gerät zum erliegen. Wäre es nicht eine nachfliegende Aufgabe das Produktdesign eines solchen Gerätes so zu verändern, dass der Benutzer schnell und einfach an die komplette (Brühgruppe wollte ich schon schreiben) Wärmertauscher-/Pumpen-/Ventileinheit kommt - quasi mit einem Griff? Dadurch könnte der jetzt nach 10 Jahren erfolgte Spülvorgang vielleicht einmal im Jahr vorgenommen werden (wir wollen ja auch nicht übertreiben).

    Ich habe da mal eine Skizze vorbereitet.

    Strukturell kann vielleicht alles so bleiben, wie es ist. Rechts neben der Spülkammer gibt es aber einen Einschub, der die komplette Wärmetauscher-/Gebereinheit aufnimmt, so dass sie – auch bei einem Einbauspüler – von vorn entnommen werden kann. Man verliert durch zusätzliche Trennwände und Schienen vielleicht etwas Volumen im Spülraum. Vielleicht gibt es auch Probleme mit den Geräuschen und mit Sicherheit muss man sich Gedanken über die Anschlüsse der Stromkabel und vor allem der Wasserschläuche machen – aber hey, wir bauen Hochverfügbarkeitsserver mit Hot-Swap-Festplatten. Wir fliegen zum Mars. Das sollte doch zu schaffen sein.

    Ich mache jetzt weiter mit meinem verdienten Feierabendbier.

    Update 13.06.2014: Habe das Bild der Festplatte ergänzt. Da hat man ja immer ein paar kaputte Teile rumliegen. Die Magnete sind rechts die beiden Metallteile und die sind wirklich stark. Bevor man sich also zur Spülerreinigung da irgendwas neues kauft ist das vielleicht auch eine Option.

  • Spüler-Reparatur

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.06.2014 in Selbermachen

    Zehn Jahre hat unser Siemens-Spüler auf dem Buckel und plötzlich zieht er kein Wasser mehr. Wie immer hilft das Internet.

    Spüler ohne Seitenwand mit sichtbarer Gebereinheit/Wärmetauscher, Bild: Martin Kohlhaas + 2 Bilder
    Spüler ohne Seitenwand mit sichtbarer Gebereinheit/Wärmetauscher, Bild: Martin Kohlhaas

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    Viele Foreneinträge halfen bei der Diagnose und dann kommt man ganz schnell zu Youtube und findet Videos, die bei der Problembeseitigung helfen. Gemeinsam mit dem Schwiegervater gab es so durchaus vergnügliche Stunden von abwechselndem Video-schauen und darauffolgendem Nachvollziehen der Schritte am Gerät.

    Nach einer ersten Runde kann ich folgendes Fazit ziehen: Demontage lief problemlos. Viele Teile konnten gereinigt werden. Der Wärmetauscher sträubt sich aber noch. Bis Dienstag musste ich wegen des Feiertags warten, um die Zitronensäure kaufen zu können. Jetzt weicht der Dreck, aber ich habe nicht viel Hoffnung, dass ich das Teil noch sauber kriege. Das entsprechende Ersatzteil habe ich schon ausfindig gemacht und das wird wohl im Laufe der Woche bestellt.

    Dann bin ich gespannt auf die Montage und den Funktionstest.

  • Mini-Projekt: Aktenvernichtung

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 10.06.2014 in Büro, Recycling, Selbermachen

    Unser Papierschredder leistet seit zig Jahren treu seinen Dienst. Jetzt löst sich der Eimer aber Stück für Stück auf.

    Aktenvernichter mit zerbröselndem Eimer, Bild: Martin Kohlhaas + 4 Bilder
    Aktenvernichter mit zerbröselndem Eimer, Bild: Martin Kohlhaas

    Ich schätze mal, der verwendete Kunststoff (es gibt keine Materialkennzeichnung) ist nicht sehr UV beständig und wird einfach brüchig. Bei jedem Hochheben (zum Papier entleeren) brechen nun Teile des Eimers ab.

    Weil nun der Eimer auch immer schon zu klein war und das Schneidwerk noch einwandfrei funktioniert, habe ich einen „Adapter“ für die Papiertonne gebaut. Arbeitszeit ca. 15 Minuten. Dafür schreddere ich jetzt direkt in die Tonne.

  • 10 Tipps für Macher

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 28.05.2014 in Selbermachen

    nett anzuschauen und dauert auch nicht so lang.

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    Bitte nicht von den angezeigten 43 Minuten abschrecken lassen. Im Prinzip geht es um die ersten ca. 10 Minuten. Danach kommen Fragen. Für ganz Faule hier die zehn Punkte auf deutsch:

    1. Mach einfach irgendwas, egal was
    2. Mach von Zeit zu Zeit irgendetwas, das Dein Leben verbessert (egal ob Toilettenpapierhalter oder Toaster)
    3. Lass Dich nicht von fehlenden Fähigkeiten aufhalten; fang einfach an mit dem worauf Du Lust hast.
    4. Such Dir immer ein Projekt, an dem zu neue Fähigkeiten lernen kannst.
    5. Frage. Frage nach Hilfe. Frage nach Anleitungen. Frage nach Feedback.
    6. Teile. Deine Ideen, Deine Kenntnisse, Deine Erfahrungen. Keine Geheimnisse!
    7. Entmutigung und Scheitern sind Teil eines jeden Projektes.
    8. Miß gründlich. Kenne Deine Toleranzen.
    9. Mach Sachen für andere Leute.
    10. (für die Metaller:) mehr Kühlflüssigkeit benutzen
  • I fixed it!

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 17.05.2014 in Mobilität, Selbermachen

    Nach einer Sonnenfolienmontage und einer Scheibenwischermotor-Reparatur waren die Befestigungen der Heckklappenverkleidung im Eimer.

    Heckklappe Volvo ohne Verkleidung, Bild: Martin Kohlhaas + 3 Bilder
    Heckklappe Volvo ohne Verkleidung, Bild: Martin Kohlhaas

    Die jeweiligen Werkstätten haben sich natürlich bei Montage und Demontage keine wahnsinnige Mühe gegeben, so dass die Verkleidung nur noch am seidenen Faden hing und ständig abfiel. Zum Glück gibt es das Internet und da gibt es ja alles. Das Reparaturset für die Heckklappe.

    Das hgabe ich bestellt und konnte heute alles wieder gut befestigen.

  • Respekt vor der Hardware abbauen

    veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 11.05.2014 in Selbermachen, Technik

    Moderne Oberflächen bedienen wir heute in der Regel ohne Anleitung – einfach anschalten und loslegen. Diese Unbekümmertheit kommt von der Grundansage „Du kannst überall klicken, es kann nichts kaputt gehen“. Bei Hardware ist das etwas anders, hier habe ich noch einen größeren Respekt.

    Steuergerät Fahrertür, Bild: Martin Kohlhaas
    Steuergerät Fahrertür, Bild: Martin Kohlhaas

    Mein aktuelles Problem: Unser Auto kommt in die Jahre (12) und hat eine Macke nach der anderen. Grundsätzlich heißt das: ab zur Werkstatt und zahlen. Letztens funktionierte der Fensterheber der Fahrertür nicht mehr und ich wollte mal sehen, ob ich da nicht selbst was machen kann. Logischerweise gab es auf die Fehlerbeschreibung im Netz einige Antworten (… die Ursache ist wohl meist Verschmutzung der Kontakte) sowie Hinweise auf die Herandgehensweise bei der Problembeseitigung.

    Tatsächlich ließ sich das Steuerteil recht einfach ausbauen und öffnen. Verschmutzung war gar kein Ausdruck (siehe Foto). Ich habe mal grob geputzt, alles wieder zusammen montiert und eingebaut. Das Fenster geht immer noch nicht. Ich werde den Vorgang noch einmal mit etwas professionelleren Reinigungsmitteln wiederholen und hoffen das ich den Austausch (ca. 110 Euro + Arbeitskosten) sparen kann.

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