Alle meine Beiträge

  • CD-Regale

    Zwei frühere - auch selbst gebaute - Kinderschreibtische wurden um CD-Regale ergänzt.

    In meinem neuen Zimmer haben die alten Kinderschreibtische eine neue Funktion als Audio-Tisch bekommen. Unter den Tischen gab es viel ungenutzten Platz und gleichzeitig keinen Ort für die CDs. Von unserer neuen Küche gab es noch Einiges an Restmaterial und daraus wurde ein kleines Wochenend-Projekt.

    Die Aufteilung der Böden ergab sich aus den verfügbaren Reststücken (Das Material für die volle Breite hat nur für zwei Böden gereicht).

    Beim Aufbau habe ich einfach alle Teile stumpf verschraubt, da beide Regale in die Schreibtische eingestellt wurden. Damit ist alles auch wieder schnell demontierbar - falls sich in Zukunft andere Ideen ergeben.

    Das alte Audio-Möbel, welches genau auf die Breite des damals vorhandenen Mixers gebaut war, hat jetzt übrigens Platz bei K2 gefunden (ebenfalls für Plattenspieler und Musik-Technik).

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Montag, 15.01.2024 in Musik, Selbermachen

  • Hasenstall-Rückbau

    Vor 5 Jahren habe ich einen Hasenstall gebaut - und jetzt wieder demontiert.

    Nachdem leider beide Zwergkaninchen verstorben sind, war der Stall nicht mehr nötig und der Platz kann wieder anderweitig genutzt werden.

    Wie so oft bestätigte sich auch hier wieder die Erfahrung, dass der abriss immer viel schneller geht, als der Aufbau. Letzterer dauerte ein Wochenende mit mehreren Nachbesserungen im Laufe der Zeit. Der Abriss war in einer guten Stunde erledigt. Immerhin lassen sich alle Materialien noch in anderen Projekten weiterverwenden.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Donnerstag, 03.02.2022 in Selbermachen

  • Apfelernte 2019

    Nachdem wir in den letzten Tagen aus heruntergefallenen Äpfeln bereits mehrere Gläser Apfelmus eingekocht hatten, Apfelkuchen gebacken und Äpfel gedörrt war klar, dass wir uns dieses Jahr bei der Verarbeitung etwas anderes einfallen lassen müssen.

    Unser Apfelbaum hing so voll wie noch nie und seit etwa zwei Wochen fielen verstärkt Äpfel herunter. Der Plan war also, möglichst alle Äpfel am Wochenende abzunehmen und Saft zu pressen. Eine Presse bekommt man bei GRUENE LIGA ausgeliehen.

    Hier das Ergebnis: 45 kg Äpfel ergaben knapp 15 Liter Saft. Der reine Verarbeitungsaufwand (Presse montieren, vorbereiten, Äpfel durchleiern, Saft kochen, abfüllen, Presse demontieren/reinigen) hat uns zu dritt für drei Stunden beschäftigt. Dazu kamen ein Vormittag für das Pflücken sowie mehrere Stunden, um im Haus alles wieder sauber zu machen.

    Ab sofort werden wir jede Kiste Apfelsaft mit ganz anderer Wertschätzung aus dem Laden nach Hause tragen.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Montag, 05.08.2019 in Essen & Trinken, Selbermachen, Selbstversorgung · 1 Kommentar

  • Neues Bett für K2

    Aus einem Weihnachtsprojekt wurde ein Ferienprojekt

    Lange versprochen und geplant - und erst jetzt realisiert. Die erste Urlaubswoche wurde nun endlich für den Bettbau genutzt. Grundidee war es, möglichst viele der alten Terrassenbretter wiederzuverwenden. Letztendlich wurde es dann nur der Lattenrost. Dennoch - es hat Spaß gemacht - viel Handarbeit und ein schönes Ergebnis für wenig Geld.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Sonntag, 22.07.2018 in Recycling, Selbermachen, Wohnen

  • Locker vom Hocker

    Ich habe mich am Nachbau eines Hocker-Klassikers versucht - und es hat geklappt.

    Leider habe ich die ersten Schritte nicht fotografiert. Schäbige Restbrettchen aus dem Keller wurden auf Dicke gehobelt (von Hand) dann zusammengefügt (Flachdübel mit Maschine) und dann komplett mit Hand-Werkzeug fertig bearbeitet.

    Beim Original handelt es sich übrigens um den „Ulmer Hocker“ (Wikipedia).

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Dienstag, 01.05.2018 in Produktdesign, Selbermachen, Wohnen · 1 Kommentar

  • Audiomöbel

    Endlich Ersatz für das Flightcase im Wohnzimmer

    Anbei ein paar Fotos aus der Werkstatt. Das Material kam von interior-nordwand.de aus Erfurt. Das ist noch nicht der Endstand es fehlen noch eine Schublade für den Kleinkram sowie die Abdeckungen über den Kabeln. Mal sehen, wann wiedermal Zeit für die Werkstatt ist.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Mittwoch, 28.02.2018 in Musik, Selbermachen, Wohnen

  • Plattenkiste

    Testwerkstück mit neuem Werkzeug

    Neue Projekte werfen ihre Schatten voraus. Ich plane den Bau eines neuen Tisches für die Plattenspieler und den Mixer. Im Gegensatz zu früheren Projekten dieser Art (Hifi-Rack) möchte ich diemal noch mehr Präzision in die Umsetzung bringen und die Platten mit Flachdübeln verbinden. Die dafür neu angeschaffte DeWalt-Flachdübelfräse habe ich in einem kleinen Vorprojekt ausprobiert, um im Umgang damit für das „richtige“ Projekt sicher zu werden.

    Ziel war es, aus Resten aus dem Keller eine Kiste für Schallplatten zu fertigen, die später unter dem neuen Tisch Platz finden kann. Dabei konnte ich die meisten Verbindungsvarianten ausprobieren.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Montag, 05.02.2018 in Selbermachen

  • Werkzeuge und Geräte

    Technische Daten zum merken

    Kreissäge, Hobelmaschinen …

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Sonntag, 21.01.2018 in Selbermachen, Technik

  • Hasenstall

    Nach längerer Zeit (und dringenden Bitten der Restfamilie :) habe ich mal wieder Hammer und Säge in die Hand genommen und etwas gebaut.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Sonntag, 01.10.2017 in Selbermachen

  • Wir haben unser Live-Fernsehprogramm schon länger abgeschafft. Die Mediatheken bieten die gewünschten Sendungen ja auch. Leider nicht immer dann, wann mal will (Tatort am Nachmittag schauen) aber das ist eine andere Geschichte.

    YouTube bietet Kurzfilme für zwischendurch. In der ersten Zeit war ich - motiviert durch K1+2 - noch viel auf den Let’s-Play-Kanälen unterwegs und habe mich in Minecraft-Konstruktionstechniken weitergebildet.

    Mit der Zeit habe ich dann aber eigene Interessen entwickelt und mich zum Beispiel über frühe Konzerte von Kraftwerk oder den „Post Apocalyptic Inventor“ gefreut.

    Zum Dauerthema wurden aber Videos über Holzbearbeitung, die – wenn man einmal angefangen hat danach zu suchen – etwa so häufig im Netz vorzukommen scheinen, wie Katzenvideos.

    Dabei habe ich gelernt, dass es für den Wookworker vor allem Projekte rund um die eigene Werkstatt gibt: neue Holzlager, bessere Maschinenhalterungen, Staubsauger, Kisten, Kästen, Regale – alles sehr praktische Sachen und auch hochprofessionell ausgeführt. Das ist spannend anzusehen aber hat mit dem, wie ich bisher meine Werkstatt nutzte, nichts zu tun. Da gab es immer ganz konkrete Aufträge (Hütte für die Kinder, Küchenregal, usw.) Durch YouTube habe ich tischlern als Selbstzweck kennengelernt. Aber nicht nur das: natürlich nimmt man nebenbei auch wichtige Botschaften mit. „Only a clean shop is a save shop“ – also nur eine saubere Werkstatt ist eine sichere Werkstatt – kann man sich durchaus an die Werkstattwand pinseln.

    All die Stunden Video gucken regten mich natürlich zum Nachmachen an. Die – so habe ich das neu gelernt – wichtigsten Projekte für den professionellen Woodworker sind:

    1. ein ordentliches Lager für Holzplatten-Ware
    2. noch ein ordentliches Lager für weiteres Lager-Holz

    dann kommt erstmal eine Weile nichts … bis zum Endgegner: der selbstgebauten Werkbank.

    An Projekt 1 und 2 habe ich mich bereits erfolgreich versucht und radikal Ordnung im Keller geschaffen. Die Werkbank hebe ich mir wohl noch ein paar Jahre auf.

    Was mir bei all dem noch in den Sinn kam (jetzt kommt die Moral von der Geschichte): Auf YouTube gibt es unglaublich viel praktisches Wissen wie Reparaturanleitungen für fast alle Lebenslagen. Aber wenn wir die dann mal wirklich brauchen (also post-apokalyptisch gesehen), dann vermute ich, werden wir da sitzen, kein Netz (Strom- und Daten) haben und uns wird dieses ganze Wissen nichts nützen. Insofern können wir jetzt nur

    1. basteln und ausprobieren so lange es geht, um das praktische Wissen selbst zu verinnerlichen und
    2. uns mit Leuten vernetzen, die sich mit Strom, Metall, Holz usw. auskennen, damit wir im Ernstfall in dieser Runde auf das reale Netzwerk zurückgreifen können.

    Und noch eine kleine Moral: natürlich sind die Werkstattprojekte nicht sinnlos. Letztendlich sind genau das ja die Übungen, die man braucht um alle die Fehler zu machen, die dann beim richtigen Projekt für die Wohnung nicht mehr passieren sollen.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Montag, 23.11.2015 in Selbermachen

  • Klavier-Umbau

    Der Klavierstimmer war da. Statt dem Klavier eine bessere Stimmung zu verleihen, brachte er unsere Stimmung mit der Nachricht in den Keller, dass u.a. aufgrund von Rissen im Resonanzboden eine richtige Stimmung unmöglich und eine Reparatur sehr teuer sei.

    Das Ende der Diskussion brachte die Entscheidung für eine Verschrottung. Daraus entwickelte sich die Idee für eine Umnutzung zum Schreibtisch, was wir dann als Wochenend-Projekt (ein paar mehr Tage waren es dann doch) auch umgesetzt haben.

    Die Vorgeschichte zum Schluss: Kind 1 haben wir im Vorschulalter zum Klavierunterricht geschickt. Das Gerät zum üben dafür haben wir von meinen Eltern bekommen - ein schon in die Jahre gekommener Kasten, der noch viele Jahre früher vom Dorf aus einer Scheune „gerettet“ worden war. Der Klavierunterricht wurde nach fünf Jahren lustlos von Kind 1 abgebrochen. Das Klavier zog zwischenzeitlich in die neue Wohnung mit um, wurde nur selten geklimpert und stimmte auch nicht mehr. Kind 1 - mittlerweile musikalisch intensiv auf dem Saxophon unterwegs - will nun wieder Klavier üben. Dafür sollte das alte Stück wieder gestimmt werden.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Mittwoch, 11.02.2015 in Musik, Recycling, Selbermachen

  • Spüler-Reparatur, Teil 2

    Stolz und um einige Erfahrungen reicher konnte ich heute den gereinigten Spüler wieder in Betrieb nehmen.

    Es war Dreck, einfach nur Dreck. Das Video (siehe Teil 1) hat es vorgeführt. Durch Lebensmittelreste waren die Schläuche und wasserführenden Bahnen im Wärmetauscher zugesetzt. Es brauchte zwei Flaschen Zitronensäure und deutlich mehr als eine Viertelstunde, um den Dreck zu beseitigen. Wer regelmäßig den Duschabfluss reinigt kann sich vielleicht dieses begleitende Ekelgefühl – mit Abstrichen auch den Geruch – vorstellen. Ja, das kann ich euch nicht ersparen.

    Was man nach einer solchen Aktion besser versteht – viele Dinge die wir wegwerfen sind nicht kaputt, sie sind einfach nur dreckig. Oder mit anderen Worten: ungepflegt.

    Was ab jetzt im Umgang mit einem Spüler die Regel werden sollte:
    Geschirr vorspülen bzw. von Brötchenkrumen, Zwiebelresten usw. befreien und wirklich regelmäßig den Spülerreiniger durchlaufen lassen.

    Das ist der Teil den wir selbst tun können. Nachdem das Hochgefühl etwas abgeklungen ist und die Gedanken von der konkreten Großtat wieder etwas weiter schweifen können zeigt sich aber auch ein Teil, den die Industrie tun kann. Offenbar ist ein Geschirrspüler nach 10 Jahren noch grundsätzlich fit. Elektronik, Mechanik sind in Ordnung und die Kunststoffe, Schwimmer, Kontakte machen allesamt einen sehr guten Eindruck. Allein der menschliche Faktor in Form von Dreck bringt das Gerät zum erliegen. Wäre es nicht eine nachfliegende Aufgabe das Produktdesign eines solchen Gerätes so zu verändern, dass der Benutzer schnell und einfach an die komplette (Brühgruppe wollte ich schon schreiben) Wärmertauscher-/Pumpen-/Ventileinheit kommt - quasi mit einem Griff? Dadurch könnte der jetzt nach 10 Jahren erfolgte Spülvorgang vielleicht einmal im Jahr vorgenommen werden (wir wollen ja auch nicht übertreiben).

    Ich habe da mal eine Skizze vorbereitet.

    Strukturell kann vielleicht alles so bleiben, wie es ist. Rechts neben der Spülkammer gibt es aber einen Einschub, der die komplette Wärmetauscher-/Gebereinheit aufnimmt, so dass sie – auch bei einem Einbauspüler – von vorn entnommen werden kann. Man verliert durch zusätzliche Trennwände und Schienen vielleicht etwas Volumen im Spülraum. Vielleicht gibt es auch Probleme mit den Geräuschen und mit Sicherheit muss man sich Gedanken über die Anschlüsse der Stromkabel und vor allem der Wasserschläuche machen – aber hey, wir bauen Hochverfügbarkeitsserver mit Hot-Swap-Festplatten. Wir fliegen zum Mars. Das sollte doch zu schaffen sein.

    Ich mache jetzt weiter mit meinem verdienten Feierabendbier.

    Update 13.06.2014: Habe das Bild der Festplatte ergänzt. Da hat man ja immer ein paar kaputte Teile rumliegen. Die Magnete sind rechts die beiden Metallteile und die sind wirklich stark. Bevor man sich also zur Spülerreinigung da irgendwas neues kauft ist das vielleicht auch eine Option.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Donnerstag, 12.06.2014 in Produktdesign, Selbermachen · 4 Kommentare

  • Spüler-Reparatur

    Zehn Jahre hat unser Siemens-Spüler auf dem Buckel und plötzlich zieht er kein Wasser mehr. Wie immer hilft das Internet.

    Viele Foreneinträge halfen bei der Diagnose und dann kommt man ganz schnell zu Youtube und findet Videos, die bei der Problembeseitigung helfen. Gemeinsam mit dem Schwiegervater gab es so durchaus vergnügliche Stunden von abwechselndem Video-schauen und darauffolgendem Nachvollziehen der Schritte am Gerät.

    Nach einer ersten Runde kann ich folgendes Fazit ziehen: Demontage lief problemlos. Viele Teile konnten gereinigt werden. Der Wärmetauscher sträubt sich aber noch. Bis Dienstag musste ich wegen des Feiertags warten, um die Zitronensäure kaufen zu können. Jetzt weicht der Dreck, aber ich habe nicht viel Hoffnung, dass ich das Teil noch sauber kriege. Das entsprechende Ersatzteil habe ich schon ausfindig gemacht und das wird wohl im Laufe der Woche bestellt.

    Dann bin ich gespannt auf die Montage und den Funktionstest.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Mittwoch, 11.06.2014 in Selbermachen

  • Mini-Projekt: Aktenvernichtung

    Unser Papierschredder leistet seit zig Jahren treu seinen Dienst. Jetzt löst sich der Eimer aber Stück für Stück auf.

    Ich schätze mal, der verwendete Kunststoff (es gibt keine Materialkennzeichnung) ist nicht sehr UV beständig und wird einfach brüchig. Bei jedem Hochheben (zum Papier entleeren) brechen nun Teile des Eimers ab.

    Weil nun der Eimer auch immer schon zu klein war und das Schneidwerk noch einwandfrei funktioniert, habe ich einen „Adapter“ für die Papiertonne gebaut. Arbeitszeit ca. 15 Minuten. Dafür schreddere ich jetzt direkt in die Tonne.

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Dienstag, 10.06.2014 in Büro, Recycling, Selbermachen

  • 10 Tipps für Macher

    nett anzuschauen und dauert auch nicht so lang.

    Bitte nicht von den angezeigten 43 Minuten abschrecken lassen. Im Prinzip geht es um die ersten ca. 10 Minuten. Danach kommen Fragen. Für ganz Faule hier die zehn Punkte auf deutsch:

    1. Mach einfach irgendwas, egal was
    2. Mach von Zeit zu Zeit irgendetwas, das Dein Leben verbessert (egal ob Toilettenpapierhalter oder Toaster)
    3. Lass Dich nicht von fehlenden Fähigkeiten aufhalten; fang einfach an mit dem worauf Du Lust hast.
    4. Such Dir immer ein Projekt, an dem zu neue Fähigkeiten lernen kannst.
    5. Frage. Frage nach Hilfe. Frage nach Anleitungen. Frage nach Feedback.
    6. Teile. Deine Ideen, Deine Kenntnisse, Deine Erfahrungen. Keine Geheimnisse!
    7. Entmutigung und Scheitern sind Teil eines jeden Projektes.
    8. Miß gründlich. Kenne Deine Toleranzen.
    9. Mach Sachen für andere Leute.
    10. (für die Metaller:) mehr Kühlflüssigkeit benutzen

    veröffentlicht: Martin Kohlhaas, Mittwoch, 28.05.2014 in Selbermachen

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