Mit dem iPad im Urlaub

Erfahrungsbericht aus Portugal

iPad im Urlaub
iPad im Urlaub

In diesem Jahr führte uns unser Urlaub nach Portugal. Hinahrt per Bahn (via Frankfurt, Paris, Irun nach Lissabon). Rückflug ab Faro. Der sonst obligatorische Laptop wurde diesmal durch das iPad ersetzt, womit sich große Hoffnungen verbanden, was das unterwegs-netzwerken anging. Nachfolgend erste kurze Einschätzungen nach der Rückkehr:

1. Internet
Verbindung zum Netz war da, Guthaben wurde aufgebraucht, aber nur durch Karten-App. Keine Verbindung über Safari oder Mail möglich. Zum Glück immermal Zugriff auf WLANs gehabt.

2. Lesen
Verschiedene Testbücher heruntergeladen und ausprobiert. Letztendlich bei textunes am liebsten hängen geblieben. Lesen per scollen im Kapitel viel angenehmer als seitenbasiertes Lesen. Lesen in der Dämmerung richtig gut, weil Display hell bleibt. Lesen in der Sonne schlecht bis unmöglich. Problem ist die Handhabe der gekauften Titel: Weitergabe an Freunde, etc. bei Büchern viel flexibler. Hier muss sich was tun. In der Ferienwohnung war zudem eine super Bibliothek, daher keine gesteigerte Notwendigkeit für eBooks.

3. Navigation

Wenn man sich in der FeWo die Karten für die nächste Tagestour schonmal per WLAN vorauslädt, dann kann man prima seinen Weg durch komplett unbekannte Gegenden finden und auch Schleichwege fahren, ohne Angst sich zu verfahren. Die Hybridansicht stellte sich dabei als die beste Variante heraus.

4. Unterhaltung
Stundenlanges Spielen ist garantiert. Quengelnde Kinder sind damit zwar nicht komplett ausgeschlossen, aber es gibt eine Beschäftigung, die immer geht. Die Batterielaufzeit ist gigantisch. Nachts aufgeladen hält das iPad mit Sicherheit denn ganzen Tag durch - bei voller Nutzung. Schaltet man es nur hin und wieder mal ein, dann hält es mehrere Tage. GPS-Informationen brauchen richtig Strom, aber auch da hält die Batterie gut durch.

5. Arbeit
Es beruhigt. Mails abrufen geht in jeder WLAN-Zone wunderbar und so hat man immer den Überblick, daß alles ruhig ist. insofern verspürt man gar keine Lust auf Arbeit und es ist nicht so, das man nicht den Kopf frei bekommt. Der vorab geladene HTML-Editor mit FTP kam also gar nicht zum Einsatz.

6. Fotos
Der einzige Punkt, der diesmal nicht getestet werden konnte: das "Camera Connection Kit" kam einen Tag zu spät und lag den Urlaub über bei der Spedition. Der erste Einsatz zu Hause hat aber gezeigt, das das genau das richtige gewesen wäre, um die Karten der Kameras täglich auszulesen und Bilder nach Hause zu mailen ... Hier warten wir den nächsten Urlaub für den Praxistest ab.

Insgesamt ist das iPad im Urlaub ein guter Laptop-Ersatz. Es spart Gepäck, kann immer dabei sein und bietet die wichtigen Funktionen für unterwegs. An der optimalen App-Auswahl kann noch gefeilt werden (Ofline-Wörterbuch, Offline-Karten, bessere Sternegucker-App). Dazu später sicher noch mehr Details.

veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 25.07.2010

Feedback

  • Kommentar 1 von Martin (10.09.2010, 10:16)

    Ja, Ja, die habens so gut, die Jungs.
  • Kommentar 2 von mm (10.09.2010, 09:32)

    Wenn wir das in unserer Jugend gehabt hätten.

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