Skype-Kontakte

Schön, wenn man seinen Frust los wird.

Ich mag Skype. In meinem Alltag ist es totel wichtig. Mit Kollegen hat man so immer einen Kanal offen, um schnell mal eine Frage loszuwerden, sich am Telefon zu verabreden oder sich die neuesten Links zu schicken (die man vorher bei twitter aufgelesen hat).
Damit bleibt alles in einem kleinen überschaubaren Personenkreis. Die Familie ist da, enge Freunde - und eben Kollegen.

Ich habe gern auch neue Skype-Kontakte, keine Frage, sonst würde mein Skype-Name auch nicht hier auf der Seite stehen, aber (und jetzt kommts) können die Leute, die ich zu meiner Konaktliste hinzufügen soll, nicht mal für fünf Minuten die Mühe machen, und mir in drei knappen Stichworten in die Anfrage tippen, wer sie sind (Link zur eigene Seite vielleicht), woher ich sie kenne (Schule, Berufsverband, Sportverein, Fernsehen, Twitter) und warum sie mit mir skypen wollen?

Denn - mal ehrlich - eine direkte Anfrage kann mir jeder diekt per Mail schicken. Wer in meiner Skypeliste steht hat quasi Direktzugriff auf meinen Schreibtisch (bildlich!). Mails kann ich ignorieren, das Telefon umleiten, aber mein Skype bleibt an. Skype-Nachrichten haben für mich höhere Priorität.

Wer in meine Kontaktliste will, der will dauerhaft Kontakt mit mir, da sollte es dann schon einen Grund dafür geben.

Also, auch wenn die Namen spannend klingen, ohne Grund wird jede Anfrage abgelehnt.

veröffentlicht von Martin Kohlhaas am 27.11.2010

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